Thema: Das Leben

  1. #1
    Registriert seit
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    2
    Das Leben

    Hast du es schon mal gespürt, wie es ist
    Wenn die Sonne nicht mehr aufgeht,
    und die Nacht schon zu dir herüberspäht.
    Die Dunkelheit sich legt um dein Herz,
    und du verspührst einen tiefen Schmerz!?

    Die Träume, die du mal hatte sind alle fort,
    du fühlst dich nicht wohl an diesem Ort!
    Diesen Ort, den man nennt die Welt,
    die nach und nach für dich zerfällt!

    Doch auch du kannst bald wieder lachen,
    und dein Herz erneut entfachen

    In dieser schweren Zeit,
    kommt jemand der dich davon befreit.
    Er hebt dich wieder auf,
    es ist jemand der mit dir in die Zukunft schaut!


    Und dann kommen sie auch wieder...
    Die Träume die du hattest!!


    Ich bin noch eine ziemliche Anfängerin, und das Gedicht holpert noch ziemlich, kann mir nicht jemand helfen und wertvolle Tipps geben?Wäre lieb

  2. #2
    apple Guest
    Hallo Gala,
    Willkommen im Forum

    Zunächst solltest Du den grausligen Herz/Schmerz-Reim vermeiden. Er ist zu abgedroschen und müde gelesen.

    Der Paarreim ist meines Erachtens auch die falsche Wahl für ein Gedicht mit ernsterem Hintergrund, da er humorigen Charakter verbreitet, was ja nicht in Deinem Sinne liegen kann.

    Sofern Du einen Reim einbringst, solltest Du diesen auch durchgängig verwenden und keine freien Zeilen einfließen lassen (z.B. Zeile 1 und die letzten beiden Zeilen). Dies macht einen unüberlegten Eindruck. Letzteres verbreiten auch die Strophen, die 5-zeilig, 4-zeilig, 2-zeilig, 4-Zeilig und dann wieder 2-zeilig aufwarten. Diese Struktur macht zwar anhand des Inhaltes bedingt Sinn, aber meines Erachtens wirkt dies dennoch uneinheitlich, was ferner durch die Satzmelodien, die ebenfalls schwanken, unterstrichen wird.

    Vielleicht solltest Du eher freie Formen wählen, sei es die Struktur des Textes oder der Wortklang. In Deinem Text wirken die Reime teils zu gewollt (vergl. Zeile 2 und 3/ 4 und 5)

    Zudem solltest du mehr bildlich arbeiten. Vermeide jedoch Bilder, die dem Leser nichts sagen (können). In Deinem Text ist e.g. die erste Aussage ein angedeutetes Bild, welches sich jedoch nicht nachvollziehen / nachempfinden läßt. Du solltest hier eher einen Vergleich verwenden.

    Durch die dargestellten Punkte verliert sich der Inhalt des Textes zwischen den Worten. Auch ist der Inhalt in dieser Form eher Kantinenkost, d.h. er liest sich zu gewöhnlich, als dass er den Leser in die Zeilen bannen könnte.

    Schau Dir doch mal ein paar Fäden im Sprechzimmer an
    Dort findest Du sicherlich Wissenwertes und Interessantes.

    Liebe Grüße
    apple




  3. #3
    Registriert seit
    May 2005
    Beiträge
    101
    Liebe Gala,
    natürlich merkt man deinem Gedicht noch an, dass du Anfängerin bist im Schreiben von Gedichten, aber du hast in den Zeilen 2 und 3 ein so schönes Bild gewählt, dass ich finde, du solltest unbedingt daran weiter arbeiten und diese Entwicklung des Gefühls (Ich dachte zunächst, du hättest die Rubriken verwechselt.) weiter ausarbeiten. Ich muss Apple Recht geben mit ihrem Vorschlag auf die Reime zu verzichten. Sie schränken dich nur ein und zwingen dir Formulierungen auf, die in der Tat abgedroschen wirken. Ein Gedicht bekommt nicht nur durch den Reim eine Form, sondern auch durch Bilder und vor allem durch Rhythmus und den geordneten Wechsel von betonten und unbetonten Silben. Eine große Hilfe kann da sein, sich selbst das Gedicht immer wieder vorzulesen und zu horchen, wo es holpert. Ich kann dir nur raten, dich noch einmal an das Gedicht zu begeben und daran herumzufeilen. Vielleicht kannst du ja bei dem Bild der Nacht bleiben und ihm ein schönes Tagbild entgegensetzen.
    Ich hoffe, du lässt dich von der Kritik nicht entmutigen, sondern schreibst weiten.
    Herzlichen Gruß vom Windflug

  4. #4
    Registriert seit
    Jun 2005
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    2
    Ich danke euch für eure ehrliche Kritik!
    Ich werde mich noch einmal dran setzen, und versuchen eure Tipps umzusetzen!=)!
    Hoffe es gelingt mir !

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