Missverständnis

Menschen laufen in scharren.
Ein Blick – jemand Fremdes,
aber etwas Wohlbekanntes?
Verachtung macht sich breit,
für den der Unbekannt ist.

Mager stellt es sich da,
was dieser jemand einmal war.
Dürr sein Körper, schwach sein blick.
Kenn sein vergehen, weil man es sieht.
Er schaut wie jemand, lt. Weltanblick.
Jemand wie ich, der macht so was nicht!

Er blickt mich an und ich erkenn
ER kenn mein vergehn’ doch will’s nicht nenn.
Irrtum war’s – ja fast fatal,
entsprach es doch so dem Ideal.

Zwei Menschen, zwei Welten und keiner will sehn
Am Ende nur ich die bin mit Problem!
ES blickt mich an bei jeder Schlacht,
jedes Mal überlass ich ihm die Macht.

ES führt mich weiter durch eine Welt,
Wo Menschen durch Ideale werden geprellt.
Tag für Tag ich Kämpfe nun
Die Schlacht meines Lebens – wann werde ich Ruhn`?