Thema: Selection

  1. #1
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    In fiebriger Gier
    alles behüten
    auch die coole Sonnenbrille
    mit Recht auf das Gestöhne
    oder hinter zynischem Blick
    versteckt
    farblose Fassade
    von Fäulnis verdächtigt
    keine Fenster im Schloß
    des EGOs
    erstickende Luft vergiftet
    den Thron
    und es wackelt gewaltig
    im Sturm der Absolution
    brillante Genies selten geboren

  2. #2
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    also tut mir ja leid aber ich verstehs net ganz.
    aber die wortwahl gefällt mir trotzdem.

    greetz
    "Reich ist besser als arm...schon aus finaziellen Gründen" -Woody Allen

  3. #3
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    Das ist auch nicht weiter dramatisch, tusk, denn die Autorin hat hier leider die Zusammenhänge aus dem Blick verloren, als sie diese Phrasen zusammenschusterte. Mir will scheinen, sie hangelt sich einzig an ihren sprunghaften Gedanken entlang, ist sich eines roten Fadens aber eher unbewußt.

  4. #4
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    Selection

    hallo TusK,

    ein Gedicht ohne Verständnis zu lesen, ist wertlos.
    Ich versuche deshalb dir durch meine kritische Brille die Selection zu erklären:
    Es ist die Rede von aufgeblasenen, reichen Egozentrikern, die hinter ihren Brillen die eigene Dummheit in ihren Augen zu verstecken versuchen. Als angebliche "Inovatoren", oder Massenprodukte, die farblos sind, Imitationen, Karikaturen der Gesellschaft, halten sich aber für wahre Genies.
    Alles Fassade, die sich gut verkaufen läßt, das ist cool, das ist geil, das ist IN, das ist im Trend....
    Das Ego hat keine Fenster, klein ist der Horizont, von der modernen Zeit "erpresst".
    Der Thron wackelt mit der Zeit in diesem schnellresultierendem Leben, es kommt wieder etwas Neues, wieder etwas ohne eigene Individualität, ohne wahre Werte und Tugende, und so bleiben sie nur ein Windhauch - diesmal als OUT-selektiert.
    Und als Fazit, mit Ironie vermischt - echte Genies werden selten geboren,und nicht mal diese wissen es, daß sie es sind, weil sie bescheiden und beständig in ihrem Genius bleiben.
    Zwischen den Zeilen steht auch etwas Unsichtbares: Quo vadis Mensch ohne erkennbarer Richtung?

    Hast du den roten Faden gefunden?
    Vielleicht steht die Autorin neben sich, statt in sich?

    Danke für dein, hoffe ich, erneutes Lesen
    Liebe Grüße
    Kata

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