1. #1
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    der Tod eines Engels


    Siehst du den Engel,
    er sitzt dort am Wegrand,
    seine Arme verletzt,
    seine Beine verbrannt.

    Die Flügel einst so prachtvoll,
    strahlend und weiß
    er lebte im Himmel
    und wurde verbannt aus ihrem Kreis.

    So liegt er am Wegrand,
    die Flügel befleckt,
    die Nacht hat ihn behutsam
    mit ihrem Mantel zugedeckt.

    Mein Engel will sterben,
    dem Leben etfliehen
    und sich den Qualen
    diesen Lebens entziehen.

    Sitzt allein in der Dunkelheit
    hat seine Arme verletzt
    und sich seinen schillernden Dolch
    an die richtige stelle gesetzt.

    Mein toter Engel
    liegt nun am Wegrand,
    seine Seele verletzt,
    die Hoffnung verbannt.

    Er liegt dort, allein
    in der dunkelsten Nacht,
    und ihr geht vorbei, fragt euch im stillen,
    was hat ihn bloß dazu gebracht?

    (c) Meril 04.Juni2005
    ...vom Nachtwind berührt,
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  2. #2
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    hey danke! freut mich dass es dir so gut gefällt...
    weitere gedichte von mir findest du entweder auf meiner hp oder meinem forum, ich schick dir den link per mail, ja?
    der engel steht eigentlich für zwei personen, mich und ne freundin von mir. wir sind beide momentan in ner ähnlichen situation und ich hab ihr dieses gedicht gewidmet...

    lg Meril
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  3. #3
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    Ich finde dein Gedicht langweillig, vorallem das Bild "Engel" ist extrem ausgelutscht und erinnert mich immer an die Pseudos, die sich dann Gothic oder so schimpfen. Meistens steht dann nichts anderes dahinter als jugendliche pubertärbedingte Depressionen.

    Auch die Form finde ich seltsam. Du benutzt sehr viele verschiedene Reimarten. Es holpert beim Lesen.


    Die Bilder,die du nutzt sind extrem langweillig, unoriginell oder garkeine Bilder.
    Vermeide Wörter wie Seele oder Dunkelheit und wenn du sie schön findest schmück sie aus oder so. Alleinstehdn wirken sie ausgelutscht.

    Die Wortwahl wird dem Bild des Engels nicht gerecht.
    Sie ist zwar klar, aber langweillig.

    Ich empfehle dir aufjedenfall vom deiner Mainstreamwortwahl in Gedichten abzukommen und Individualität zu zeigen.

    Ein totales Klischeegedicht.

    Was ich aber positiv finde ist, dass du es übersichtlich gehalten hast. Es hat wenigstens Struktur.

    MFG Willo

    Und nicht aufgeben
    Erkennen selber braucht einen Augenblick, die Erkenntnis auszudrücken ein Leben.

  4. #4
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    Mein Engel will sterben,
    dem Leben etfliehen
    und sich den Qualen
    diesen Lebens entziehen.
    Sind hier die Qualen des Lebens im Diesseits gemeint? Wenn ja, wie ist das möglich: der Engel ist doch erst kürzlich auf die Erde gekommen.

    Mein toter Engel
    liegt nun am Wegrand,
    seine Seele verletzt,
    die Hoffnung verbannt
    Wie kann die Seele verletzt sein, wenn er bereits tot ist?

    was hat ihn bloß dazu gebracht?
    Das frage ich mich auch, denn das Gedicht beschreibt lediglich den Vorgang, aber keine Gründe. Jene Gründe, welche den Text noch individuell hätten machen können. So bleibt es bloß ein Stück Text unter vielen, welcher auch nicht mit einer durchdachten Komposition (Metrik, Wortwahl usw.) lesenswert gemacht wurde.

  5. #5
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    Wow, dieses Gedicht gefällt mir sehr gut. Es sagt viel darüber aus, meinst du deinen Schutzengel damit? Aber ich finde das Gedicht richtig schön, mach weiter so.
    ~voices told me I should carry on~

  6. #6
    barfly Guest
    Ich kann mich da nur der meinung von willo anschließen.
    außerdem sind in deinem text zu viele wiederholungen drin.
    auch wenn du dich nicht wirklich gedanklich im kries drehst, kommst du denn noch nicht zu pott. immer wieder die selben wörter: arme, flügel, verbannt, weggrand.
    das ist nicht gerade erheiternd, sondern ist hochgradig langweilig.

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