Thema: Mondlandung

  1. #1
    Registriert seit
    Jul 2004
    Beiträge
    814
    Ich war auf dem Mond gelandet
    so wie man an einem Ufer strandet;
    keine Kraft mehr, die sich in mir fand
    weit weg mein geliebtes Heimatland.
    Über mir blinkte das Siebengestirn
    wie auf den heimischen Bergen der Firn.
    Sehnsüchtig blickte ich zur Erde hinauf
    beobachtete der Sonne heißen Lauf
    wußte mich am Ziel meiner Albträume
    unter mir öffneten sich Räume,
    mich in ihrem Dunkel zu verbergen.
    zwischen großen Sternen, kleinen Zwergen
    und Dunkelheit und Kälte nahmen mir die Luft
    gaben mir das Gefühl ich sei in einer Gruft,
    wo der Moder das freie atmen mir erschwert.
    So lenkte ich den schweren Schritt zum Fluggefährt.
    Nur schnell. Wieder von hier fort,
    diesem ungastlichen Ort !
    Doch bizarre Gestalten hatten es bewachend umstellt
    nun bleibe ich hier oben, good bye für immer! Schöne Welt


    Als man das las, war Hier die Freude Riesengroß.
    Gott sei Dank, talentlos sind wir nun endlich los!
    Sprueche 16,16

    Ich wiege und messe meine Verse nicht !
    Ich kriege darum nicht hin, kein gut Gedicht


    Nichts ist so überflüssig an einem Gedicht wie dessen metrische Analyse!!!

  2. #2
    Registriert seit
    Jan 2003
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    2.865
    Schön wär's!

    Was soll ich zu deinem Paarreim-Gedicht grosse Worte verlieren? Mir scheint, du wüsstest inzwischen, welchen Anspruch manche hier an Gedichte stellen.
    Dein Werk bleibt leider auf der schweren, profanen Erde sitzen. Abgehoben ist es bei mir einzig aufgrund der letzten Zeilen, die mir ein Schmunzeln entlockt haben. Ansonsten: Überzeugt es mich nicht. Zu naiv, zu unflüssig, zu schwerfällig. Eine nette Idee mit schlechter Umsetzung.

    Liebe Grüsse,
    olaja
    Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller

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