Thema: Namenlos!

  1. #1
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    Nichts ist mehr, wie es war. Das Liebste wurde mir genommen. Ist gegangen.
    Warum? Warum muss es so sein? Alles ist ungerecht. Alles ist vergebens - was man getan hat, was man dachte, was man träumte.
    Schmerzen. Unendliche, tiefe Schmerzen. Warum? Ein Herz ist gebrochen. Blutet. Hört nicht auf. Kann nicht vergessen. Will nicht vergessen. Nie. ...Freier Fall. Bodenlos.

    So wie es war. Es war schön. So wie es war, war es noch nie. Zukunft? Was für eine Zukunft, wenn der Anfang der Zukunft nicht einmal greifbar war? Nicht einmal die Zukunft begonnen hat?
    Und trotzdem aus? Die Zukunft liegt vor uns. Willst Du nicht wissen, wie es mit mir ist? Wie es weitergeht? Den Spross einer Pflanze setzen und dich an ihren Blüten erfreuen? Wer weiß denn schon, was morgen kommt. In der nächsten Stunde? In der nächsten Minute und der nächsten Sekunde? Wie kann man über etwas urteilen, was man selbst nicht miterlebt hat. Ein Gefühl beschreiben, was man noch nie gefühlt hat? Einen Weg als Irrweg bezeichnen, den man noch nie gegangen ist? Um zu leben, muss man etwas wagen. Sonst lebt man nicht. Man vegetiert. Im Trott. Tagaus tagein das gleiche Spiel. Die gleichen Gefühle. Das Ziel ist zwar klar. Abgesteckt. Aber keine Entwicklung. Zumindest nicht als Mensch allgemein. Ein Mensch mit Gefühlen. Mit Emotionen. – Mit einem Herzen. Die Entwicklung der Gefühle und des Herzens ist wichtig. Die Worte, die dein Herz spricht, die sind wichtig. Und nicht eine leere Idee, wie die Zukunft aussehen KÖNNTE. Male die Konturen der Zukunft. Träume sie. Und nach und nach wird sie bunt. Flächen füllen sich. Von ganz allein. Aber nur, wenn Du mit deinem Herzen denkst.
    Lösungen gibt es für jedes Problem. Sich gegen einen liebenden Menschen und eine ungewisse Zukunft zu entscheiden, ist keine Lösung. Ist eine Flucht nach hinten. Nicht nach vorn.

    So verfliegen Träume. Lösen sich fast auf. Wenn da nicht die Hoffnung wär´. Sie stirbt als letztes. Hoffnung auf Heilung. Hoffnung auf neue Hoffnung. Vergebens? Ich glaube, nicht ganz vergebens. Will es nicht glauben. Denn...
    Kein Abschied für immer hast Du gesagt. Im Juli ein Wiedersehen. Ein Wiedersehen? Warum? Wofür? Ein kleines Hintertürchen. Der Einlass in das alte, neue Glück? Komm zurück! ... Bitte!
    Ein Mensch der doch liebt, gibt nicht auf. Macht keine Pause. Nicht der Entfernung wegen. Nicht des Geldes wegen.
    Einst war ein Zusammenfinden erwartet. Träume aufgebaut. Gemeinsam leben. Warum nicht weiterträumen? Warum ein Ende? Warum?
    Warum ein Wiedersehen? Ein Wiedersehen wäre neue Hoffnung. Oder neuer Schmerz.
    Aber ich will ein Wiedersehen! Kein kaltes, woran ich weiter zerbrechen würde. Will nichts anderes außer Dich! Deine Stimme. Deine Hand. Dich!
    Das alles was passiert ist, lasse ich nicht zu. Nicht so. Kann Dir aber nicht böse sein. Wie soll man einem Menschen, den man liebt böse sein.
    Warum hast Du mich noch in dem Glauben gelassen, alles wäre gut? Warum noch so sinnliche und zärtliche Momente? Warum noch der Sex? Wo Du doch deine Entscheidung bereits getroffen hast! Ich hatte keine Zeit für einen Abschied. Keine Vorbereitung auf das, was jetzt ist. Du zeigtest mir noch die Reisen, die man machen kann. Auch mit Freunden. Aber Du kanntest deine Entscheidung bereits.
    Gefühlsspiel. Wut. Letzte Worte hallen durch meinen Kopf. „...kein Abschied für immer...“, „...ich komme doch wieder...“! Im Juli. Was dann? Bleibst Du bei mir? Oder kommst Du nur, um zu sehen wie ich leide? Nein – so bist Du nicht! Der einzige Grund, warum Du kommen würdest, wäre der Neuanfang. Warum solltest Du sonst kommen?
    Gefühlsspiel. Nicht zu wissen, was passiert. Nicht zu wissen, wann man nun vollends abgespalten wird. Keine Zeit für Vorbereitungen und Worte. Keine Zeit, um sich des Zeitpunkts der Endgültigkeit anzunehmen. Nicht wissen, wann der Vorhang fällt. Gefühle, die ich keinem wünsche.

    Im Gegenzug - nur Unsicherheit. Abwarten. Herzrasen. Tränen. Gedanken an Dich. An alles, was passiert ist.
    Hätte ich es wirklich ahnen sollen? Ahnen können?
    Um mich herum verschließt sich die Welt. Hab nur Dich in meinem Kopf. Gehst nicht raus. Ich lass Dich auch nicht gehen. Noch nicht. – Warten. Warten auf ein Zeichen von Dir. Eine Nachricht.
    Zeit heilt keine Wunden. Zeit macht kaputt. Zeit zerstört. Zerstört Erinnerungen. Zeit lässt uns nur vergessen. Vergessen bis zu einem bestimmten Punkt. Aber Wunden heilen kann sie nicht.
    Wünsche! Wünsche. Es gibt keinen einzigen Wunsch. Außer den, dass Du zurückkommst. Ich Dir verzeihe, für den einen Satz, der alles verändert hat. Jederzeit. Und alle Zeit der Welt.

  2. #2
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    Hallo,

    sieht danach aus als wenn du jemand anderem was schreiben wolltest und es dann "versehentlich" hier rein gestellt hast.
    wenn du das alles was du da geschrieben hast mal für dich ordnest und dann versucht daraus ein gedicht zu machen kannst du bestimmt auch das rüber bringen was du ausdrücken möchtest.
    lg
    question

    [Geändert durch question am 05-06-2005 um 20:43]

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