-Arbeitsgedanken-

So häufig halte ich meine Arbeit an,
lege mein Werkzeug nieder und denk' daran,
wie es war, wie es ist, wie's scheint zu sein
und dann sitz ich mit meinen Gedanken allein.

Ist's Liebe, ist's Leid, oder nur ein bescheidenes Problem,
es zu bedenken macht es leichter, leichter zu verstehen.

"Oh siehe da die Welt, die Natur, wie schön sie doch gefällt,
ein Mensch der dies nicht ehrt, sich selbst das Glück verwehrt.
Was ist die Liebe, nur ein Menschenspiel? Nur ein Streich dem man verfiel?
Gehört sie nicht zu uns'rer Welt, so wie die Sterne Nachts am Himmelszelt?
Ist es nicht sie aus die wir entstehen, ist es nicht die Liebe ohne die wir vergehen?"

So schweife ich ab, lass mir noch selbst die kleine Rast,
denn ich möcht’ die Natur noch ruhig besehen,
und wünscht ich könnt' die Welt verstehen!