Thema: Blanke Lust

  1. #1
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    Blanke Lust
    Auf dem eigenen Bett zu liegen
    und sich in erotischen Träumen zu wiegen,
    scheint reizvoll zu sein,
    weiß man selbst doch zu genau, was einem gefällt allein.
    Somit wird der Körper nach und nach erforscht und gerieben,
    Gott, was ist man doch durchtrieben!

    Lustschreie gellen durch den dunklen Raum,
    doch so unterdrückt, dass sie stören einen anderen kaum.
    Der Körper streckt sich und entspannt,
    und man wartet, lustvoll und gebannt,
    auf die weiße Lava, die sich hoffentlich bald erstreckt,
    über Eichel und Hoden, auf das Laken, das noch so weiß und unbefleckt.

    Ein Ruck durchzuckt den Körper, ein letztes Aufrichten, ein ejakulativer Stoß
    und dann bricht die Lava los.

    Sie fließt über die eben genannten Weichteile
    und vermischt sich mit dem Weiß des Lakens in aller Eile,
    bevor sich der Körper dann entspannt
    und sich dreht Richtung Wand.

    Die Hand ist feucht, der Puls ist hoch und schlägt laut,
    doch das befriedigte Herz ist so gebaut,
    dass es dies verkraftet,
    während der nackte Body nun wieder sanft auf Laken, Plümo und Kopfkissen haftet.

    mfg
    !!*Trible-X

  2. #2
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    Hi !!*Trible-X!

    Erst mal herzlich willkommen bei gedichte.com!

    Hmm?! Ich weiß nicht so recht, was ich von deinem Gedicht halten soll, also bring ich jetzt mal haltlos ein paar Verbesserungsvorschläge, bevor ich irgendetwas anderes dazu sage.

    S4V1 Sie fließt über die eben genannten Weichteile
    Dieser Vers gefällt mir überhaupt nicht

    S4V4 und sich dreht Richtung Wand.
    „Und sich dreht in Richtung Wand“ würde von der Metrik her besser klingen

    Das ist mir zuerst aufgefallen.

    So, jetzt muss ich erst mal deine Reime etwas loben. Sind zum Teil wirklich einfallsreich.
    Worauf ich an deiner Stelle noch etwas achten würde ist, dass die einzelnen Verse so ziemlich die gleiche Länge haben, also die gleiche Silbenanzahl.

    Nun muss ich etwas unsachlicher werden. Erotik, schön und gut.
    Nur leider kommt bei mir absolut keine erotische Stimmung auf.
    Liegt wohl daran, dass ich eine Frau bin…

    Trotzdem, immer schön fleißig weiterschreiben!

    Mfg

    Weißer_Teufel
    _________________________________

    Wenn du nichts hast, für das du sterben würdest, hast du nicht richtig gelebt.

    It’s better to burn out, than fade away.
    (Kurt Cobain, oder besser gesagt Neil Young)

    Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben.
    Marc Aurel (121-180)

    Sein wir realistisch und versuchen das Unmögliche.
    (Che Guevara)

  3. #3
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    @XXX

    kann mich weißer teufelin *grins* nur anschließen!
    du solltest unbedingt auf die metrik achten und deine zeilenlängen angleichen! auch ist zu einer optisch gelungenen form und einem guten lesefluss eine einheitliche strophenlänge von vorteil!

    zum inhalt kann ich nur sagen, dass das thema selbstbefriedigung absolut stumpf und banal aufgegriffen wurde! werder vermittelst du eine erotische stimmung noch ein anderes gefühl wie beispielsweise die einsamkeit dieses aktes. möglich wäre ja auch, dass du einen soziophoben beschreibst, der spaß mit sich selbst hat! aber leider kann ich außer "ich fick mich ins fäustchen" keine weitere bedeutung deines werkes erkennen!

    dem lyrischen ich kann ich nur raten es mal mit einer frau zu versuchen, ist schöner...

    lg orangin *grins*
    Interpretation ist der erste Schritt zur Wissenschaft...

    Ein Paar meiner Werke:

    GefangeneLiebe
    EsLebt UndPunkt. EinGanzNormalerTag GebtMirNamen
    TotesTier ErgebenesGeben SüssesGift Liebestrank







  4. #4
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    hallo !!*Trible-X!

    nun ich denke es ist erotisch.

    Es könnte in der Form noch ein wenig
    verfeinert werden.

    Die Vorstellung das ein einsamer Kerl ( z.B. ein Knasti)
    sich ein runterholt ist doch okay.
    ich würde es nicht wagen deinen Text als banal zu bezeichnen...
    ( Selbstbefriedigung ist ein laaanges Thema )

    lass dich nicht beirren und schreibe weiter

    Grüßi Trinity
    Du kannst einen Elefanten festhalten, wenn er fliehen,aber nicht das kleinste Haar auf deinem Kopf,wenn es fallen will.(Gerhart Hauptmann)

    Meine weiteren Gedichte:

    I
    II
    III
    IV
    V

  5. #5
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    Hi nochmal!

    @ Orange: Wo du Recht hast, hast du Recht...

    @ Trinity: Ja, die Thematik ist ja ok. Vereinsamter Kerl... Aber wo ist dann die Einsamkeit, die ihn dazu treibt solch einen Genuss in Selbstbefriedigung zu finden? Selbstbefriedigung ist ok, aber "richtiger" Sex ist ja wohl besser. Im Gedicht klingt es so, als sei es für ihn das Höchste. Dafür muss es doch einen Grund geben?! *philosophier*

    Mfg

    Weißer_Teufel
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  6. #6
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    @weißer teufel
    danke schön

    @trinity
    ich habe nichts gegen das thema selbstbefriedigung gesagt! selbstbefriedigung ist mit sicherheit ein wundervolles thema gedichte zu schreiben! - ich finde die umsetzung nicht gut! wer schreibt schon in ein gedicht:

    "Sie fließt über die eben genannten Weichteile"

    das hört sich für mich eher an wie ein detailierter sexualbericht, nicht wie ein erguß lyrischer wortgewandheit!
    das gedicht vermittelt für mich folgende stimmung. kerl wacht in der früh auf, holt sich einen runter - was für ihn das allergeilste ist, dreht sich zur wand und schläft weiter... - wohl bemerkt in fötusstellung... *lach*

    wo bleibt da die phantasie des lesers? wo ist die anregung? wo die interpretationsmöglichkeiten? - von gefühlen, erotik und empfindung ganz zu schweigen? wenn wenigstens erklärt würde, warum dieser realistische geschilderte "selbstfick" so toll ist!? - aber nichts! das macht das werk für mich einfach nur überflüssig...*lach*

    orange
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  7. #7
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    Hallo xXx,

    ich kann orange nur Recht geben.
    Selbstbefriedigung ist ein sehr gutes Thema für Gedichte, leider ist es dir nicht gelungen es zu erfassen.
    Dein "Gedicht" klingt für mich ehr wie ein gereimter Wissenschaftsartikel, es fehlt an Gefühl, Emotionen, Stimmung.
    So steril wie das Laken scheint, wirkt dein Gedicht auf mich.
    Kalt, faktisch und ohne Herz.

    Versuch dich mehr auf Gefühle und Empfindungen zu konzentrieren, lass Fakten, Fakten sein, nenne sie nicht, umschreibe sie maximal, gib der Phantasie des Lesers mehr Raum.

    MfG
    Feidreiva
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen" - A. Einstein

  8. #8
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    @feidreiva

    frau dankt...
    deine aussage trifft genau auch meine empfindung, die ich verspüre, wenn ich das gedicht lese...
    lg orange
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  9. #9
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    @ orange
    also ich glaube nicht das ich in den genus kommen werde mit einer frau zu schlafen *GGG* bin nämlich schwul *G*

    naja aber danke für eure verbesserungsvorschläge und eure kritik, ich hoffe sie hilft mir und beim nächsten mal mach ich es besser...

    mfg
    !!*Trible-X

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