Als wärst du ein zartes Blatt in meiner Hand
nehmen dich die versprechenden Tage mit
in die Nacht der weinenden Ziegeunermusik
Enttäuscht fliehe ich von fremden Hochzeiten
in das dominierende Schicksal der Betrogenen
während die roten Herzensbilder sich entfernen
und von vernetztem Nebel schamlos inhaftiert werden

In schwachem Trost des Weines schmerzen die ergebenen Augen
und wie von einer Hexe fürchte ich des schlanken Lebens
in verfluchtem Tunnel der ewigen Suche nach dem Wohlergehen
Glücklich war ich in der sündhaften Trunkenheit
nun flicke ich meine Seele im Museum
der Erinnerungen und lebe elend fort
mit tiefen Stimmen der Blechmusik
wo die Abschiedsdornen grinsen
und die Stille sich in die bedrohliche
Verletzung nieder senkt