Meine Augen sind am wandern
über diese verzweigten Wege
Und folgen der süßen Melancholie
die ich so gern zu haben pflege

Da fallen Träume vom Himmel
und ich sammle sie einfach ein
Beginne den schönsten zu suchen
und dieser soll dann deiner sein

Mit einem Tuch aus blauem Samt
putze ich ihn dann ewig blank
Sodann schalte ich das Radio ein
lege den Traum auf den Schrank

Die Nacht sie bricht wieder herein
das tut sie sicher nach jedem Tag
Ich verbringe sie mit einem Traum
von dir was ich besonders mag

Am nächsten Morgen steh ich auf
sowas tu ich eben hin und wieder
Die Vögel vögeln andere Vögel
und das Radio spielt wieder Lieder

Ich hole den Traum vom Schrank
mache mich daran zu dir zu gehen
Um mit einem Traum unterm Arm
schließlich vor deiner Tür zu stehen

Und ich klingle dann an dieser Tür
diese Klingel die auch funktioniert
Du öffnest mir sogleich das Tor
und mein Geist weiß das er verliert

Du lächelst gleich in den Morgen
ich beginne dir die Füße zu küssen
Dies mache ich doch eher gern
tu es also nicht wirklich tun müssen

Und wehrend ich da vor dir liege
egal wie grotesk es auch wirken mag
Umarmst du deinen neuen Traum
wie du es jetzt tust fast jeden Tag

Zu mir herunter lässt du dich nun
und wir liegen beide vor deiner Tür
Liebe macht manchmal seltsam
doch wir können ja eh nichts dafür

Und so bleiben wir einfach liegen
ja auch das tun wir nicht tun müssen
Was wir wollen das sind nur wir
und so beginnen wir uns zu küssen