Thema: Weltenwandler

  1. #1
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    Weltenwandler

    Die Welt wandelt sich
    meine Welt wandelt sich
    und ich habe sie verloren
    alles ist im Fluss
    und ich gehe unter
    ich weiß nicht wer ich bin
    kenne mich nicht mehr
    wer sind die anderen
    ich habe sie verloren
    ich habe mich verloren
    die Fluten stürzen über mir zusammen
    ohne Hilfe kein Entrinnen
    im Kämpfen erkenne ich mich wieder
    meine Welt wird ein Kampf sein
    Ruheorte erkämpfen
    Halt erstreiten
    Rast verfolgen
    ich wandle alles in Kampf
    wandle die Welt
    denn noch bin ich

    [Geändert durch Weltenwandler am 11-06-2005 um 11:40]

  2. #2
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    Hi
    mir gefällt dein Gedicht sehr gut,
    dir Struktur ist überschaubar und ansprechend, und auch die Gesellschaftskritik kommt nicht zu kurz. Du stellt die Problematik deutlich dar, und alles in allem finde ich es sehr gelungen.
    MFG Bee

  3. #3
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    Exclamation

    Hallo DevilBee
    schön, dass dir das Gedicht gefällt!
    Empfindest du es nicht als störend, dass ich die Zeilen kurz und ohne Reim mache?
    Die Problematik sei dargestellt, aber fehlt nicht etwas wie eine Lösung?
    Oder verliert das Gedicht dadurch an Profil?
    Bis blad
    Weltenwandler
    Seid nett denn ich bin neu. Seid kritisch denn ich will Profil. Seid böse denn ich will stärker werden. Seid lieb denn ich will auch das lernen. Seid dabei denn ich will nicht mehr allein sein.

  4. #4
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    Wink

    mir gefällt das gedicht nicht so gut aber keine sorge was ibin denn schon ich , ich hätte lieber etwas was sich schön reimt hättest du da was?

  5. #5
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    Das fehlende Reimschema stört nicht unbedingt, es macht den Text ungeschliffener, zackiger. Durch die schnelle Abfolge kommen einzelne Zeilen, die inhaltlich zusammenhängen, meiner Ansicht nach direkter und deutlicher rüber (s. direkt zu Beginn). Nur am Ende stört hier und da die unsaubere Metrik.
    Eine Lösung braucst du nicht zwingend. Wenn deine Intention war, bloß Probleme aufzuzeigen, so reicht das eigentlich aus.
    Mir gefällt es.

  6. #6
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    Was genau?

    Hallo AiAiAwa
    welche Stelle meinst du mit "Nur am Ende stört hier und da die unsaubere Metrik."? Und was genau?
    Schön, dass es dir gefällt!
    Grüsse
    Weltenwandler
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  7. #7
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    Vor allem:
    "Ruheorte erkämpfen
    Halt erstreiten"

    und auch etwas:
    "ich wandle alles in Kampf
    wandle die Welt"

    Da kommt man schon mal arg ins Stocken.

  8. #8
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    An Metrik habe ich dort auch nicht gedacht, eher an die entstehenden Gegensätze, die deshalb ruhig etwas schräg kommen sollten.
    Denkst du durch bessere Metrik würde sich die Form dem Inhalt oder dem Leser entsprechend öffnen?
    Was würdest du mir raten?
    (Ehrlich gesagt sind die meisten meiner Gedichte nicht allzu metrisch, ich wäre also sehr dankbar für nen Tipp)
    Liebe Grüsse
    Weltenwandler
    Seid nett denn ich bin neu. Seid kritisch denn ich will Profil. Seid böse denn ich will stärker werden. Seid lieb denn ich will auch das lernen. Seid dabei denn ich will nicht mehr allein sein.

  9. #9
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    Hm, der vorige Teil ist auch nicht sonderlich metrisch, das stimmt. In den letzten Strophen kommt man halt nur eher beim Lesen ins Stocken. Das sollte meiner Meinung nach- bei aller Vorliebe für Strukturlosigkeit und Kontraste, die hier übrigens gur rüberkommen- doch nicht sein.

    Vielleicht würde sowas passen:
    Ruh' erkämpfen
    Halt erstreiten
    Rast verfolgen
    wandle ich alles in Kampf
    wandle die Welt
    denn noch bin ich

    Letztendlich sollte es reichen, ein paar Worte leicht abzuändern oder wegzulassen. Dir fällt sicher eine bessere Lösung ein,

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