Deine Stimme hebt sich
und senkt das Gesicht
hinter eine schmerzende Hand,
ein trockener Nachhall
der Schuldfragen,
die du seidig weiß
um die Toten webtest.

Gut, dass es dir
besser geht,
auch wenn das Kreuz
noch ab und an
von deiner schmalen
Schulter rutscht.

Eine Flucht nach vorn
in die absurde Verantwortung
für alles
ausserhalb dir,
der Bahn, die du beläufst,
auf der du jeden Blick
verschlingst,
der verwässert nach Gott,
nach Sinn oder Auswegen sucht.

Gut, dass es dir
besser geht,
auch wenn der Rosenkranz
um deine Hüften
langsam seine Dornen
in den Uterus treibt.

Man versteht dein Opfer.

...kaum noch, weil es
schluchzend zwischen
deinen Brüsten
nach ein paar
Konsequenzen sucht,
aber die
hast du sicher
verwahrt.

Gut, dass es dir
besser geht,
auch wenn du
dir manchmal noch
-meistens Nachts-
selbst begegnen musst.