1. #1
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    du liegst da und schläfst
    die Decke weit ins Gesicht gezogen
    kaum etwas erkennbar von dir

    du bewegst dich und schaust mich an
    ziehst mich an dich
    schläfst weiter

    ich fühl mich wohl und geborgen
    du strahlst Ruhe und Wärme aus
    ich gleit zu dir ins Land der Träume

    mit sanften Küssen weckst du mich
    deine Augen strahlen
    ein Grinsen ist dir ins Gesicht gezaubert

    behutsam knabberst du an meinem Ohr
    ein Kribbeln läuft durch meinen Körper
    ich fühl mich erregt

    du lässt deine Hände und Lippen über mich wandern
    ich will dich spüren
    zieh dich langsam zu mir her

    meine Lippen berühren die deinen
    meine Hände streichen deine Figur entlang
    jede Faser von mir sehnt sich nach dir

    unsere Körper schmiegen sich aneinander
    geben sich dem Spiel
    dem Rhythmus hin

    die Atmung geht schneller
    gefangen von der Lust
    dringst du sanft in mich ein

    die Gefühle schwappen wie Wellen über mich
    ich lass mich fallen
    genieße

  2. #2
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    hallo laelia- das ist ja deine gedichte-premiere:
    dein gedicht ist schön, der inhalt stimmt und liest sich gut, aber ich finde es teilweise etwas zu lang, auch die unterschiedlich langen zeilen solltest du überarbeiten...das das ganze bild einigermaßen stimmt, verstehst du was ich meine?dann ist es noch besser, dein gedicht
    viel spaß weiterhin, lg sick

  3. #3
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    Hi sick!

    Danke für deine Kritik. Freut mich, dass dir das Gedicht gefallen hat, auch wenn dich die Form nicht ganz überzeugt. Ich sitz schon länger an dem Gedicht, aber alle Überarbeitungen werden nicht besser, als der erste Entwurf. Ich möchte meinem Gedicht keine Form aufzwingen. Es "fließt" um einiges besser, wenn keine bestimmte Gesetzmäßigkeiten einhalte.

    LG! Laelia

  4. #4
    apple Guest
    Mojn Laelia,
    Du solltest die Zeilen mehr abstrahieren. In der jetzigen Version liest es sich etwas langatmig, die Kurzatmigkeit im beischlaflichen Sinne geht aufgrund der "Einleitung" irgendwo verloren.

    Gruß
    apple

  5. #5
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    Nicht nur das, apple. Mehr noch ist es tödlich, dass das Gesamtwerk wie ein Stichpunktzettel zusammengewürfelt scheint und sich damit den unterschiedlichen Emotionsebenen vollkommen entgegen stellt.
    Besonders auffallend in den ersten Strophen, da hier Geborgenheit und Wärme im Vordergrund steht:

    "
    -du bewegst dich und schaust mich an
    -ziehst mich an dich
    -schläfst weiter

    -ich fühl mich wohl und geborgen
    -du strahlst Ruhe und Wärme aus
    -ich gleit zu dir ins Land der Träume
    "


    Nicht wirklich mein Geschmack.
    Micha

  6. #6
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    Wink

    Also ich fand dein Gedicht einfach mal richtig schön zu lesen.
    Und was du geschrieben hast stimmt.
    Fand ich richtig gut.
    Juliet

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