Thema: ich

  1. #1
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    Jun 2005
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    2

    Ich frage
    Bekannte oder mich selbst
    egal

    Ich blicke
    zu jemanden oder in den Spiegel
    egal

    Ich gehe
    zu Bekanten oder nach Hause
    egal

    Ich sage
    zu jemanden oder mir selbst
    egal

    Ich bin
    Allein oder Einsam
    Einsam

  2. #2
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    Jun 2005
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    1
    einfach schlecht!!

    Lies es no amal durch und denk drüber nach!!

  3. #3
    Registriert seit
    Jun 2005
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    2
    hy allpurposeglue!

    Konstruktivere Kritik wäre vielleicht hilfreicher.

  4. #4
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    716
    Hallo berlauchma,

    Ich weiß nicht so recht was ich von deinem Gedicht halten soll,es ist sehr einfach gehalten, aber irgendwie finde ich es interessant.
    Du beschreibst jemanden dem alles egal ist, der so weit ist, dass es egal ist was er macht oder mit wem er redet usw.
    Das Einzige was nicht "egal" zu sein scheint ist die Einsamkeit. Das kommt in deinem Gedicht gut rüber weil du ja jede Strope mit dem "egal" abschließt bis auf die Letzte.
    Außerdem gibt es in der letzten Strophe auch keine wirkliche Wahl mehr denn "allein" und "einsam" bedeuten ja in diesem Fall fast das Gleiche.
    Einerseits kommt es so rüber, als wenn das lyrische Ich so weit ist, dass alles sinnlos bzw nichts mehr von Bedeutung ist,vor allem auch im Bezug auf sich Selbst,und in diesem Zustand sozusagen resigniert. Denn dem lyrischen Ich ist es ja auch gleichgültig, ob es "nach Hause geht" oder sich im "Spiegel anschaut" usw. Das lyrische Ich wirkt sozusagen innerlich tot.
    Aber man kann es auch als Anklage gegen Andere sehen die dem lyrischen ich soviel Gleichgültigkeit entgegenbringen und dabei nicht sehen wie einsam es ist.

    Also wie gesagt, auch wenn es sehr einfach gehalten ist und dichterisch vielleicht nicht so anspruchsvoll ist, finde ich dass es auf jeden Fall eine starke Aussagekraft hat.

  5. #5
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    552
    @allpur lies deine "kritik" no amal durch und denk drüber nach!!

    hallo berlauchma, naja es ist wirklich sehr einfach gehalten und es regt mich zum denken an, es ist schließlich "egal". irgendwie fehlt deinem gedicht etwas, die wiederholungen von egal und das sich wiederholende einsam sind langweilig und der leser verliert das interesse am gedicht, außerdem habe ich diesen titel mindestens tausendmal gesehen. etwas mehr kreativität würde ich mir schon erwarten. außerdem erweckt dein gedicht vielmehr den schein eines gedichtes, im grunde klingt es prosaisch verklärt durch die hingeworfenen worte.
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    ma per seguir virtute e conoscenza.
    (Dante Alighieri)

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