Beschwingend,zunächst,mit Heiterkeit,
durchbrachst du mich,war voller Neid,
Wie heißen Durst auf kalten Wein,
sehnte sich nach dir,mein kleinster Stein.

Doch bevor der Blitz berührte die Erde,
Noch bevor der Hirte schrie nach der Herde,
geschah es plötzlich,federweich,
aus dem Tropfen wurde ein gold-gelber Teich.

So stießt du den Stein vom obersten Hort,
er blieb liegen,doch riss größere fort.
Bis zum größten,stärksten Stein,
fest am Boden,doch federfein.

So ließ ich der Gewalt recht freien Lauf,
es kamen mehr Steine,von Hauf zu Hauf,
doch in deinem Tal,auf deiner Seite,
sah ich keinen Stein in Weite.

Ich schaute akribisch,vielleicht war er klein,
doch ich wusste genau,bei dir hauste kein Stein.
So weinte ich ein Tränen-Meer,
und spülte weg,das Liebes-Heer.

Was mir am Ende übrig blieb,
war kahle Landschaft,trüb,doch lieb.