Siehst du den Mond vorüberziehen,
er wacht über Nacht und Sterne und dir,
dass all jene Geister von dir fliehn,
damit du sanft und ferne träumst von mir.

Siehst du den Mond hinter den Wolken scheinen,
erhellt deinen Weg durch das Dunkel der Nacht.
Er sieht zu dir und sieht dich weinen,
auch wenn du von aussen her lachst.

Sieht er dich weinen und zittern vor Angst?
Spürst kleine Geister, schwirren davon,
Will meinen, dass du nie Frieden erlangst,
doch verdräng es lieber,
Denn der Mond wusste's lange schon.

Siehst du den Mond untergehen,
Willst du fliehen, willst nicht mehr sehen?
Glück verliehen, aufgegeben
Alles verloren in diesem Leben.