1. #1
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    Vom Verlieren und Finden

    1.Szene: die Begegnung


    Er: Ich bin so einsam, aber ein Blick kann mich retten. Will mein Sein auf Liebe betten, alle Messer brechen und Augen wie Türen öffnen lassen, ich will einen Menschen fassen. Und wahrlich: ich habe noch Keinen gefunden, so verschmachte ich hier einsam, Stunden und Jahre und Jahrmillion, aber was ist Zeit gegen Ewigkeit schon? Ein Nichts, ein Vergeben und Vergessen, so klein und unrelevant. Ich suche einen Menschen und ich habe eine Hand, die ich Diesem reichen will und muss. Oh, Einsamkeit wann ist Schluss? Wann erklingt dein Schuss in dich? Wir Beide, Einsamkeit und Ich, sind zu viel. Und einer muss sterben, für des Anderen Ziel, wir böse Parasiten, die sich hassen und lieben, knappern wie Termiten an unser´m Holz. Das ist Leben! Was soll´s?

    (den Kopf senkend trauert er vor sich hin, darauf tritt sie auf die Bühne, bemerkt ihn nicht)

    Sie: Ein Blick in den Abend, ein Blick in den Morgen. Diese Alltagshektik macht mir Sorgen.
    Ich arbeite hier und arbeite da, aber insgeheim suche ein Wahr! Ein Wahr, das meint eine Wirklichkeit, ein Etwas woran manch einer erfüllt sagt, dass ihr wirklich seit. Aber wer seit ihr? Ich bin nur allein, aber wie soll ich beim Tun und Treiben auch nicht alleine sein? Was bleibt mir anders übrig, als Ich und mein Streben, aber ich wundre mich über mich und wünsch mir Leben. Weiß nicht was damit ehrlich gemeint, aber schaudere mich zu fragen..

    (Er bemerkt sie immer noch nicht)

    Er: Vereint! Das will ich sein und sagen, aber ich steure einen höllisch Wagen, der fahrt und fährt, mal ein Rad zerbricht, Etwas Schönes sieht und dann vergießt, der nicht ankommt und niemals hält, ich steure meinen Wagen in dieser Welt. Und alles wird mir zur Blamage!

    (Sie bemerkt ihn.)

    Sie: Entschuldigen sie, sie sprechen von einem Wagen? Ich habe eine Garage, aber nichts zum parken, aber mein Beruf beruft mich zum Kutschieren mit diesen Dingen mit Motor. Ich hab noch so viel zutun und drehe mich wie ein Rotor. Verkaufen sie Welche oder wissen sie wo ich einen finde? Bitte helfen sie mir, ich bin wie Winde.

    (Er sieht sie und hört ihre Bitte. Wie verwandelt spricht er drauflos.)

    Er: Sie sind wie der Wind? Also fix und Pfeilgeschwind, also da und zugleich schon fort, zuhause an Jedem und Keinem Ort. Zu suchen also ein Automobil, ach das merk ich´s sie brauchen Eins mit Stil und Galanz, es muss ihnen gerecht werden, ihnen und ihrem Tanz.

    Sie: Meine Frage war Die, die fragt wo Eins nur kaufen oder leihen. Ach, ich seh schon wieder lange Reihen auf Straßen voller Menschen getrennt durch Blech und Stahl und alle irgendwohin, einfach wech, aber wohin sie wollen ist egal. Sie wissen es selber nicht, aber es ruft die Pflicht. Aber mein Heer so freundlich und lieb sie auch mit mir kommunizieren, können sie mir keine Antwort geben, müssen sie sich mit Laberei maskieren?

    (Er fühlt sich ertappt.)
    Er: Oh ja, ich senke mein Schauen. Ich kann weder antworten, noch Schlösser bauen, aber ich kann reden wie ein Stern. Mir wächst der Mund doch so gern. Aber nein tut mir leid, eine Antwort ist mir zu weit.

    Sie: Nun Gut, dann danke für die Plauderei.
    Er. Auf Wiedersehen! (Heimlich flüsternd) Du Zauberei!

    ------------------------------------------------------
    Das ist die erste Szene. Personen: Er und Sie
    Bitte um Meinungen!


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  2. #2
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    2.Szene Die Nachsinnung

    Personen: Er

    Er: Was tat ich? Was hab ich vertan? Ich rede und rede, aber nur wie im Wahn. Eine Chance auf ein Neues wieder vergeben, ich find keine Balance in meinem Leben. Da läuft ein Stern mit Schweif an mir vorbei und ich begreif nichts, nur Laberei. Sie sagte es selber mit großer Höflichkeit, aber ich kann übersetzen „Kann es sein, dass ihr döflich seit?“ Ja meine Dame! Dummheit ist mein Name, ich Narr, der sich verstellt, der so viele Träume hat, aber keine Welt, jedenfalls nicht sein Auge auf sie gerichtet. Ach Gott, was hab ich mir da wieder verdichtet!? Sind diese Augen nicht Fesseln gewesen? Konnte in ihnen nicht selbst ein Analphabet lesen? War das nicht grünlich Glanz und helles Leben? Eben. Aber was nützt mir nur ein Blick nach Gestern und Vergangen? Ich will sie wiedersehen und nicht bangen. Aber ihren Namen nannte sie nicht, also wir nur finden? Und wieder muss ich mich überwinden und mir eingestehen: sie ist fort und verloren, aber nicht vergessen. Wo ist dieser Ort mit Ohren und Essen? An dem sie mich hören und mich versorgen! Ach Einsamkeit Morgen und Übermorgen!

    Hier die 2.Szene!
    Bitte um Meinungen, immernoch!
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  3. #3
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    Hallo Willo!
    Guten Morgen.Ich weiss nicht,ob Dein Theaterstueck schon fertig ist,doch was ich bis jetzt vermisse ist die Beschreibung eines Buehnenbildes,das die Stimmung der Szenen unterstuetzen sollte.Ich weis hier geht es nur um Schriftstellerei,das heisst nur um Buchstaben,Reime,oder Sinnhaftigkeit,doch denke ich,dass ein Theaterstueck mit einem Buehnenbild lebt,oder stirbt.Auch wenn es nur ein Schwarzer Hintergrund sein soll und man sich auf das gesprochene Wort konzentrieren sollte...vielleicht...ich weis hier nicht,was Du Dir vorgestellt hast?Amrei-lyrics
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  4. #4
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    Erstmal danke!
    Mir ist nocht nicht klar, wie die Bühne gestaltet werden soll und ob ich das überhaupt angeben will.

    Das Stück ist noch nicht fertig.

    Aber was hälst du von den Szenen bisher?

    MFG Willo
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  5. #5
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    Willo, Du gibst Dir so viel Mühe!!! Aber trotzdem bleibt Dein Theaterstück für mich nur eine sehr durchsichtige Schulaufführung. Es fehlt das Sinnige dahinter, das, was das Nachdenken erschwert. Ob es vielleicht doch Dein Problem ist, dass Du als Drehbuchautor oder selbsternannter Regisseur noch ziemlich unerfahren bist? In der 'Werkstatt' würde Dir das Mitarbeiternetz sicher gerne weiterhelfen. Bis jetzt wirkt Deine Parodie doch recht ÖDE.

    Ich schicke Dir ein Morgenlächeln!

    Nomen


  6. #6
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    Was wirkt öde? Was fehlt?
    Du musst wenn du mir helfen kannst und willstz etwas konkreter werden, damit ich Diejenigen Punkte, die du als falsch empfindest, überdenken kann.

    Danke und MFG Willo
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  7. #7
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    Willo, ich habe OEDE in Großbuchstaben geschrieben. Das sollte Dir doch wohl den Weg für eine gelungene Unterstützung ebnen. Du bist doch sonst so pfiffig, wenn es um Zusammenarbeit geht.


    Nomen

  8. #8
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    Ich verstehe dich nicht. Bitte klär mich auf!
    MFG Willo
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  9. #9
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    Willo, das nervt jetzt aber. Du kannst doch nicht einfach die festgelegten Spielregeln verändern! Hak' Dich nicht fest, das gibt nichts! Füg Dich ein ins Sandgetriebe!

    Gruß
    Nomen

  10. #10
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    Entweder bin ich ziemlich dumm, oder nur extrem verwirrt. ich tippe ma auf Beides. Ich verstehe jetzt echt nix mehr.
    Erkennen selber braucht einen Augenblick, die Erkenntnis auszudrücken ein Leben.

  11. #11
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    Willo,
    Es ist ganz einfach, Pully... äh Nomen wie sie ja neuerdings heißt, spammt heute fleißig durchs Forum und postet unter zig Beiträgen irgendeinen banalen Sermon, der den Begriff "öde" enthält.

    Das ist der Moderation schon sehr unangenehm aufgefallen und wir beraten diesbezüglich.

  12. #12
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    @Danse,
    OED bitte in Großbuchstaben, Verehrtester! Dann beratet mal schön (aber etwas poetischer bitte, und wenn es geht, in Reimen)

    Es grüßt - O, O, diese Liebe (sei sie verdammt!)!
    Nomen

  13. #13
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    Pully aka Nomen,
    Du machst Dich heute fleißig des Spammings schuldig und brichst damit wiedermal schwerwiegend die Grundregeln von Gedichte.com. Bei Deinem NA haben wir noch höfliche Nachsicht walten lassen, aber jetzt kann ich nicht mehr umhin, Deine Verbannung zu beantragen.



    *** edit ***
    Satchmo war mit seinem Antrag auf Verbannung schneller...

  14. #14
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    Szene 3. Das Wiedersehen

    Personen: Er, Sie


    Er: Ich entsinne mich wie saß und verlor, ich einsamer Ton ohne Ohr. Aber da drüben am Rand der Straße, dieser grauen Bahn tanzt der Grund für meinen Wahn, mein Sterben und vielleicht neu erwachen. Ich muss nur ihre Aufmerksamkeit entfachen. Aber wie? Wie nur kann ich ein Schauen klauen, ein Sehen flehen? Ach, ich muss mich vergessen und zu ihr gehen. Sei Stark mein Freund! Ruf ich mir ins Innere voller Pein, denn ich will nicht. Ich will nicht alleine sein.

    (Ihm kommen die Tränen, aber gleich darauf fasst er sich wieder und geht direkt zu ihr.)

    Er: Entschuldigen sie, aber ich kenne sie, habe sie schon gesehen, mit ihnen gesprochen. Ja gar ihren zärtlich Duft gerochen. Ach, verzeihen sie. Ich bin so aufdringlich wie eine Mücke, bin ihnen doch nur eine Krücke, die nicht stützt und nicht hält. Aber ich bitte sie. Wie nennt sie die Welt?

    Sie: Nein, sie sind mir kein Klotz am Bein, keine schwere Last, sie sind doch nur freundlich und fast hätt ich sie nicht erkannt. Sie bringen Menschlichkeit, zerstören Bein. Ich gebe ihnen meine Hand, denn sie sind fein und feurig. Das merkt ich schnell. Mein Name? Ich habe keinen, nennen sie mich Aquarell. Denn ich bin voller Wasser, ich fließe doch so viel. Ich bin nur ein Schachfigur im Managementspiel.

    Er: Aquarell soll ich sie nennen. Aber ich bitte sie! Ein Bild kann sie nicht kennen, so schön es auch sein mag oder ist.[Er flüstert] Ich will wissen wer du bist!

    Sie: Was flüstern sie so vor sich hin? Reden sie lauter, so hat es keinen Sinn. Aber die Uhr rennt mir weg, ich muss die Straße schnell niedergehen. Aber nicht ohne ein Dankeschön und auf ein Wiedersehen!

    Er: Ja, auf ein Wiedersehen und Wiedertreffen und Widerfinden. Schade, sie müssen verschwinden.


    ---------------------
    Ich gebe bewusst sehr wenig Angaben zur Ort, der Bühnengestaltung etc. Das soll Demjenigen frei sein, der es inszeniert.

    MFG Willo
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  15. #15
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    Szene 4. Das Klarwerden

    Personen: Er

    Er: Ja sie müsste wohl gehen. Wird ich sie wiedersehen? In meinen Träumen gewiss, denn jetzt weiß ich wieder, was Liebe ist. Darf ich gestatten mich zu bestatten? Darf ich werden, was ich Wert, ein Haufen voller Ratten. Sie ist All und ich bin nicht, weil sie ohne da zu sein mit Überschall mit mir spricht. Ihre Worte sind Gedichte und tanzende Lieder, ich will dich sehen immer wieder. Darf ich für dich gehen in die Hölle, für dich leiden? Nein, ich darf nicht. Du musst es erst entscheiden. Darf ich vor deinem Haus, zerstochen von Ungeziefer ungeziefern? Darf ich dir meine Liebe auf einem Tablett liefern? Ich liebe dich und sehe es ein. Du bist mein Groß! Ich dein klein?
    Erkennen selber braucht einen Augenblick, die Erkenntnis auszudrücken ein Leben.

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