1. #1
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    Mit Spitzengeschwindigkeit von Plötzlichkeit
    Rast du in das Labyrinth aus Trägheitsstraßen
    Links vom Stopschild neben dem Verstand
    Wo meine Gefühle eigentlich halten
    Jagst du über die Haltelinie hinaus

    Mit dem Stopschild fährst du meine Vernunft
    Zu einem Häufchen der Vergessenheit um
    Biegst unaufhaltsam in das Zentrum ein
    In dem eine Panzermauer gegen
    Wesen wie die deinen aufgebaut steht

    Mit einem Winkel von einhundertachtzig Grad
    Schwenkst du gegen die schwere Mauer
    Reißt Risse in ihr schützendes Glas
    Und zwingst sie mit einem Rückstoß
    In ihren Grundstein zu zerbrechen

    Und all die Zeit steh ich mit ausgebreiteten Armen
    Ohne ein Zeichen des Entsetzens auf meinen Lippen da
    Mitten auf der gottlosen Straße, auf der du nun fährst
    Bin ich ein schlechter Polizist
    Der keine Zunge mehr kennt

    Meine Sicherung hat versagt, ich konnt´s nicht ändern
    Kein Schutz dieser Welt wäre Schutz genug
    Um dich am Eindringen zu hindern
    Plötzlich sind meine Straßen voll von dir
    Und an jeder Bordsteinecke in meinem Kopf

    Stehst du
    Den Kamelen ging es gut, und dann kam ich...

  2. #2
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    Guten Abend!

    Also ich finde dein Gedicht wirklich schön. Du hast eine schöne Wortwahl getroffen und auch die Idee ist mal etwas anderes. Hat Spaß gemacht es zu lesen.
    Gruß Blüte
    Lebe dein leben, aber so das andere auch damit leben können!

  3. #3
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    danke, es freut mich, dass es dir gefällt...
    Geändert von faint (13.08.2006 um 08:36 Uhr)
    Den Kamelen ging es gut, und dann kam ich...

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