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  1. #1
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    Freunde fürs Leben!

    es passierte so viel in so kurzer zeit,
    du warst immer für mich da,
    hast mich nie im stich gelassen.
    hast mich oft aus einem tief gerissen,
    und ich hätte beinahe durch einen brief alles gerissen.
    doch es war nicht zu spät,du hast dir immer wieder zeit genommen,
    mit mir gesprochen,mich in den arm genommen.hattest du noch so viel stress,ging es dir noch so schlecht,konnt´ich trotzdem zu dir kommen!und ich habe dich dadurch immer mehr lieb gewonnen!du zeigtest mir in kurzer zeit,das ich immer kommen kann,
    und dafür wollte ich mich bei dir bedanken.für dich hätt ich alles gegeben,und sei es mein eigenes leben!!du hast einen platz in der mitte meines lebens,und den werde ich an keinen andern mehr vergeben!lass uns auf ewig freunde sein sagtest du zu mir das war dein größter wunsch,denn wenn wir alle hassen haben wir noch uns!ich denke jeden tag an dich,denn du warst einer der wichtigsten für mich!kurz gesagt ich geb es zu:der beste freund für mich warst nur du!!!!

    Ich wusste bis zu dem Zeitpunkt nie,das die Ewigkeit so schnell vorbei sein kann =(

    Für meinen aller besten Freund der bei einem Mofaunfall starb.

  2. #2
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    Hallo Babyangel,
    willkommen auf Gedichte.com.
    Ich kann den schmerzlichen Verlust Deines besten Freundes sehr gut verstehen und finde es toll, daß Du Dir Deinen Kummer von der Seele schreibst. Nur ist dieses Forum nicht der Ort für schriftlich festgehaltene Gedanken, die besser Inhalt eines Briefes oder Tagebuches wären. Deine Zeilen haben nichts gemeinsam mit einem Gedicht oder lyrischen Text. Diese Aussage richtet sich nicht gegen Deine Emotionen, sie ist lediglich Kritik an der Umsetzung.

    Lieben Gruß
    herbstzeitlose
    Dem Anschein nach bin ich zugleich in meiner Seele und außerhalb meiner Seele, weit ab von der Glasscheibe und dicht davor, gestorbener Steinbrech. Meine Begierde ist unendlich. Ich bin nur vom Leben besessen.

    Rene Char

  3. #3
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    ich weiß ja nich was für euch gedichte sind....aber normalerweise ist es doch so das mein seine emotionen in solche hineinschreibt...wenn ihr das nicht so seht tut mir leid......

  4. #4
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    hallo babyangel. jetzt sag aber nicht, dass du noch nie ein gedicht gelesen hast.
    falls wirklich nicht: es geht m mehr als um emotionen. die idee wird wohl der auslöser sein, ein gedicht zu schreiben, aber dann ist "sprachveredelung" gefragt, und deien text kann man ebensogut als brief, als tagebuch, als kurzgeschichte lesen...ein gedicht ist dies nicht.
    schau dich mal im forum um, lass dich inspierieren, (das sprechzimmer ist immer gut) und vielleicht kannst du deine geschichte nochmals neu verarbeiten. arbeiten...kling schrecklich, macht aber spass, und gedichteschreiben ist arbeit. deinbeitrag wirkt eben eher wie das erstmalige hinschreiben, wie eine stoffsmmlung, aus der nun eben etwas erarbeitet werden will.
    viel spass.
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  5. #5
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    Gedichte sind Sprachkunstwerke.
    Es sind keine Zeitungsartikel und keine Romane und garantiert auch keine Seelenstriptease aus dem Tagebuch.
    In jenen Texten zählt nur der Inhalt und die Verständlichkeit.

    Ein Gedicht jedoch ist laut eben dieser Titulierung "Gedicht" ein Sprach- und Klangkunstwerk, das sich durch seine nicht-alltägliche künstlerisch anspruchsvolle Form auszeichnet. Es kennzeichnet sich durch Verdichtung der Sprache und Konzentration aufs Essentielle und muß diese kompakten Inhalte gleichzeitig durch seine außergewöhnliche Form (im Vergleich zu allen anderen Textwerken) so weit wie möglich akzentuiert transportieren. Daher werden bei einem Gedicht neben dem Inhalt genauso die Merkmale der Form bewertet: z.B. der Rythmus(Metrik), mit dem die Inhalte melodisch und harmonisch zum Inhalt passend dem Leser einfließen oder die Gliederung, die diesen Rythmus anleitet und steuert.

    Erst wer einen großen Teil der formalen Fülle an Stilmitteln beherrscht, kann versuchen, auch hochwertige, anspruchsvolle Gedichte zu schreiben.

    Ein Gedicht ohne Form ist ein Tagebucheintrag, ein Text.

  6. #6
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    Was ich bei diesen "Gefühlstexten" sehr gut verstehen kann ist, dass sie geschrieben werden mussten. Es muss raus, fassbar gemacht werden, vorliegen - es ist eine Art Trauerarbeit die ich zu respektieren weiß. Was ich dabei allerdings nicht so ganz verstehe ist, warum diese Trauer - ein doch sehr intimes und verinnerlichtes Gefühl von Verlust und Schmerz - so publik gemacht werden muss.

    Ich führe diese - verzeih den harten Ausdruck - "poetische Prostitution" auf die Einflüsse unserer Medienkultur zurück, wo es en vogue ist, sich im Fernsehen in nur jeder erdenklichen Weise zu outen. Wer sich an die strampelnden, hampelnden und schluchzenden Kids bei Castingshows erinnert, weiß was ich meine.

    Trauer wird nicht weniger, wenn man sie teilt. Die Fähigkeit des Menschen zu Freude und Trauer ist edel und gut und um diesen Emotionen gerecht zu werden, muss man einfach an sich selbst arbeiten.

    Deshalb: Wird der Text, den Du verfasst hast, auch nur ansatzweise der Liebe gerecht, die Du für diesen Freund empfunden hast? Bist Du zum Punkt dieser Freundschaft vorgestossen und hast versucht, das Unsagbare zu benennen? Hast Du die Trauer Deiner Meinung nach in eine Form gebracht, die sie allen wirklich nicht nur verständlich sondern auch spürbar macht?

    Und wenn all dies für Dich nicht so wichtig ist, wenn Du meine Denkansätze ausdämpfst, denn es geht ja nur um Gefühle, warum hast Du dann den Text veröffentlicht? Welche Reaktionen erwartest Du? Hier sind lyrische Raubkatzen unterwegs. Und die streicheln nur mit ausgefahrenen Krallen.

    Trauer kann oft eine Größe und Wucht erreichen, dass sie uns einfach von den Beinen fegt. Ich weiß das. Es ist an Dir zu überlegen, ob Du mit diesem gedicht und dieser Veröffentlichung Deiner Trauer und Liebe und dem Verstorbenen gerecht geworden bist.

    lg/Peter

    [Geändert durch nathschlaeger am 23-06-2005 um 07:52]

  7. #7
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    hmmm...

    ich gebe nathschlaeger nur in einer Sache Recht.

    Hier hier SIND lyrische Raubkatzen unterwegs.

    Aber ich glaube wenn man die meisten Gedichte liest von berühmten autoren dann weiß man was diese autoren durchgemacht haben.
    Man kann ganz deutlich erkennen das A.A.Poe seine schweren Depressionen in seiner Lyrik deutlich machte.
    Nehmt z.B. The Raven!
    Oder Erich Kästner, ich weiß ich hab ihn schon in einem anderen Kommentar angesprochen.
    Glaubt einer von euch ernsthaft das dieser Mann, diese Emotionen oder Gefühle die man in seinen Gedichten wiederfindet, nicht selbst empfand ??

    schreibt ihr alle bloß der Lyrik willen?
    Nur um ein "werk" abzuliefern das "sich reimt" oder "sich lesen lässt" ??

    Lyrik entwickelte sich doch nicht nur aus "wohlklingender Sprache" !
    wenn das so wäre, dann wären wir heute noch im Ovid Still (ich meine wegen der Rythmik).
    Ihr wisst ja alle ( ja ich meine euch ihr Lyrischen Raubkatzen ), dass im Lateinischen sich die Lyrik nicht reimte, nur die rythmik zählte.
    Literatur entwickelt sich aber und deshalb kam mal ein Walther von der Vogelweide der seine Liebe in seinem Minnegesang ausdrückte.
    Hat er etwa der Lyrik willen geschrieben?

    Wir müssen uns doch mal entwickeln und vom starren Dactylus oder Jambus und Troheus oder sonst wie sie alle heiße wegkommen.
    Wenn ihr nicht wollt dann ist das eure Sacha aber wenn sie neue Ströme entwickeln sind das Leute wie ihr die diese neue entwicklung inder Luft zerreisen und sie im Kern ausschalten.

    Ich bin erst seit Gestern hier angemeldet. eine ziemlich kurze Zeit, ich weiß...
    aber ich tat das weil ich dachte das ist eine seite für Leute die an Lyrik interessiert sind, und für Leute die keine angst haben mal was zu lesen das einen Kommplizierteren Rythmus hat als das gewüöhnliche Zeug.

    Ja, ich weiß das was ich hier schreibe empfinden jetzt wohl die meisten als Kriegserklärung....
    tja.....

    "Für die Kunst der Kunstes willen." (?)

    mfg an alle die sich hier als "Lyrische Raubkatze" angesprochen fühlen...

    taurus

    ..........(___)...............................Im Moment ist mir aber diese Masse von Dichtern zuwider,
    ...........|Oo|...............................die weder Innovatives noch Attraktives produziert
    .... /```` OO)...Tauri are fine!........und wo sich hinter jedem Satz ein
    .../ |____-- ................................"Was mach ich hier eigentlich?" versteckt.
    .*...L....L....................................-AiAiAwa-

  8. #8
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    Wir müssen uns doch mal entwickeln und vom starren Dactylus oder Jambus und Troheus oder sonst wie sie alle heiße wegkommen.
    Wenn ihr nicht wollt dann ist das eure Sacha aber wenn sie neue Ströme entwickeln sind das Leute wie ihr die diese neue entwicklung inder Luft zerreisen und sie im Kern ausschalten.
    @taurus: sieht jedenfalls nach konstruktivem, lustvollem krieg aus. das wär mal was anderes, und wer sollte da was dagegen haben?
    du hast dich sehr allgemein geäussert, ich möchte dir weitgehend zustimmen. aber würdes du nun byangels beitrag wirklich als gedicht bezeichnen?
    nichts gegen strukturenaufbrechng. aber es ist doch sehr einfach: ich versuche die tradition weiter zu verfolgen, vielleicht sogar für mich weiter zu entwickeln, die mich überzeugt, die mir liegt. und da finde ich eben auch bei zeitgenössischer lyrik leider wenig überzeugendes.
    g.l.
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  9. #9
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    Natürlich ist LYrik nicht nur L'art pour l'art, aber die Kunst und das Handwerk gehören nunmal dazu. Nimm doch "The Raven" von E. A. Poe gerade einmal als BEispiel. Zwar hat er sicherlich sehr viel persönliches in diesem Stück verarbeitet, aber schau dir an wie es verarbeitet ist. Hätte er das nicht gemacht, so hätte es ein Tagebuch auch getan.
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  10. #10
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    Arrow

    das einzige was ich bei BabyAngels Gedicht in Frage stelle ist, " hat sie/er sich einfach nicht die Mühe gegeben eine leerZeichen zu machen nach dem ausrufezeichen?? Oder ist es einfach schlecht eingescannt worden ??"

    Ich weiß nicht ob das absicht ist oder schlamperei.
    Das fände ich mal interesant zu erfahren.
    Hmmm...

    Aber vom rythmischen her... da mag ich nicht kretisieren.

    Es kommt doch auch drauf an wie es jemand vorliest.

    ( Ich muss grad schmunzeln weil ich an Dadaistische Lyrik denken muss )



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  11. #11
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    @Satchmo

    A.A. Poe war Romantiker, es war üblich so zu schreiben.
    Der Still unterscheidet sich ja deutlich von dem von Shakespeare, also jemanden der 2 Jhd. früher gelebt hat.
    Trotzdem finden wir ja beides "schön"
    wir leben in der Gegenwart, wir müssen doch mehr freichheit haben als autor.
    Wenn das eine Umsetzung ist von gefühlen dann müssen wir doch tolerant genug sein uns mal die Struktur der seele anzuschauen die der autor hat/hatte als er das schrieb.
    Vielleicht ist DAS für den jenigen die beste Umstzung von Lyrischen Gedanken....

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  12. #12
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    Dann behauptest du also in der Romatik habe die Seele der Schreiberlinge eine Struktur geordnet nach Trochäen etc gehabt?
    Du argumentierst dich gerade selbst in die Sackgasse. Ein "freies" Geicht kann mitunter hervorragend sein, dennoch gibt es gewisse Regeln, die miteinzugeziehen man nicht vergessen sollte. Wäre dem nicht so, könnte man zum Bespiel auch "Buddenbrooks" von Mann als GEdicht bezeichnen, oder?
    Das hier ist meine Signatur und ich bin stolz darauf.

  13. #13
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    wenn ich gewusst hätte das man über ein gedicht oder nicht gedicht soviel streiten kann hätt ich gar keins geschrieben lol....ich meine jeder hat seine eigene meinung...und die sollte er auch behalten...
    selbst wenn es noch so viel kretik gibt...

  14. #14
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    taurus,
    Kann es sein, daß Du mit unreflektierten Pauschalisierungen nur Zoff vom Zaun brechen willst? Denn selbst Dir sollte aufgefallen sein, daß hier bisher noch niemand den starren starren Dactylus oder Jambus und Troheus auch nur ansatzweise kritisiert hatte...

    Also nimm Deine bornierten Scheuklappen ab und ließ erstmal, worüber Du abfällig brabbeln möchtest! In diesem Fall landest Du nur bäuchlings im Fettfaß der Lächerlichkeit, da das Ziel Deiner Kritik an uns "Raubkatzen" zu großen Teilen überhaupt nicht existiert.

  15. #15
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    @ Taurus,
    Und nur, weil es gerade so schön passt und stellvertretend für Deinen restlichen "Beitrag" gesehen werden kann:
    Walther hat NICHT (nur) um der Lyrik willen (im Sinne der Liebe) geschrieben; davon abgesehen ist diese ganze Diskussion unerheblich.

    @ topic:
    Ein schlecht strukturierter Prosatext.
    [Geändert durch MoE am 24-06-2005 um 10:00]
    Woraus bemerkenswerter Weise nichts hervorgeht

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