Heimat


Ich stehe auf der Bühne und spiele meine Lieder,
sehe jeden Abend die gleichen Leute wieder.

Er verlor das Augenmaß für das was wichtig war,
Seine Gefühle - sehnsuchtsbestimmt - unklar.

Er stand dort und umarmte die falsche Frau,
Wusste er es damals schon so genau?

Sie redeten Tage, Wochen...Ewigkeiten,
Er ließ sich von seiner Seele leiten.

Immer wieder schaute ich herunter,
Die Zuschauer trieben es immer bunter.

Du fragtest Ihn nach der Reise ins Paradies
"Nein!" war seine Antwort und fühlte sich mies.

Monate sah ich ein Gezerre und Verfluchen,
seinen Weg aus der Umarmung zu suchen.

Dann schaffte er es Ihr zu entfliehen,
Ging einen Schritt zu dir, um sich niederzuknien.

Wochenlang sah er eine Gelegenheit dein Paradies zu bereisen,
doch gemeinsam den Untergang zu sehen musstest du abweisen,

Er hatte es dir nie verraten, bis es zu spät war,
und dann ging’s du mit dem Falschen, klar.

Ich sehe seinen Schmerz unter tausend Gesichtern,
Wäre Hass hell, wären es Millionen von Lichtern.

Eine Chance die niemals wiederkehrt,
das Glück hat seine Forderungen abgewehrt..

Ich gönne meinen Liedern eine Pause,
Und sehe Reue ist sein zu Hause.

Und jetzt stehe ich auf der Bühne und spiele meine Lieder,
sehe mich dort unten stehen und verliere wieder.



inmeinerreuedurchzogenenheimat