1. #1
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    barfüßig

    mit glänzenden Augen

    stehe ich fragend vor Dir,

    und noch ehe

    das Lodern in Deinen Augen

    mein Hemdchen in Flammen setzt,

    landet es duftend

    in Deinem Gesicht.



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    Wenn Du an Deinem letzten Tag nicht als Siegerin hervorgehst, dann wenigstens als Kämpferin!
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  2. #2
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    Ich finde darin zu wenig Erotik, als dass es dieser Rubrik gerecht werden würde.
    Ein Hemd auszuziehen kann erotisch sein, muss aber nicht. Wenn du die richtige Stimmung in deinem Werk dazu vermittelt hättest, wäre meine Wertung vielleicht positiver ausgefallen. Auf jeden Fall vergeht mir bei den letzten Zeilen (landet es duftend in deinem Gesicht) endgültig der Lesegenuss.
    Die Zeile "mein Hemdchen in Flammen setzt" wirkt satirisch und im Prinzip auch die Vorstellung, dass lodernde (teuflische) Augen ein Hemd in Flammen setzen...

    Dein Werk kann mich leider nicht überzeugen.


    Liebe Grüsse,
    olaja
    Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller

  3. #3
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    Nun, ob dieses Werk als erotisch empfunden wird, oder nicht, liegt im Auge des Betrachters.
    Deinen Kommentar werte ich als Subjektive Betrachtung.

    Liebe Grüße
    LightningDreams
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  4. #4
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    ich hat es sehr gelüstet! das "barfüssig" hat jetzt wenig dazu beigetragen, aber die restliche leichtigkeit lässt wunderbar raum für das was da kommen mag...
    gefällt mir
    gruass lepi

    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  5. #5
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    Also so unerotischeempfinde ich diese Zeilen auch nicht. Sie bedienen sich einer zarten Leichtigkeit, die gleichzeitig feurige Spannung und kindliche Naivität/Unschuld (@ola: ) inne hält. Und ganz offen empfinde ich das als sehr angenehm.

    Jedoch verstehe ich nicht warum barfüßig und nicht nur barfuß.

    Lieben Gruß
    Micha

  6. #6
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    Männer und ihre Vorstellung von Erotik... Ein Hemd ausziehen reicht und schon sind sie hin und weg.

    @LightningDreams:
    Ja, es ist durchaus eine subjektive Wertung.

    Erotik muss für mich greifbar sein. Direkt, ohne Banalitäten oder Kitsch, aber nicht obszön.

    @Brüderchen:
    Da siehst du mal, was du angerichtet hast. Ohne meine Unschuld nehme ich äussere (sinnliche) Eindrücke ganz anders wahr.


    Liebe Grüsse allerseits,
    olaja
    Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller

  7. #7
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    Hey
    ich find es schon in der passenden rubrik, Erotik ist ansichtssache und kann auch schon ein hemd ausziehen sein...
    aber ich finde das gedicht endet zu plötzlich...
    ich erwarte nach der letzten Zeile irgendwie noch was...

  8. #8
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    Ursprünglich eingetragen von olaja
    Männer und ihre Vorstellung von Erotik... Ein Hemd ausziehen reicht und schon sind sie hin und weg.
    Erotik muss für mich greifbar sein. Direkt,
    ...und was meinst du was da greifbar wird, wenns hemdchen weg ist? naaaaa?
    eben!
    qed

    g.l.
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  9. #9
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    Ursprünglich eingetragen von olaja
    @Brüderchen:
    Da siehst du mal, was du angerichtet hast. Ohne meine Unschuld nehme ich äussere (sinnliche) Eindrücke ganz anders wahr.
    Brille, Kontaktlinsen, Hörgerät?

  10. #10
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    @lepo:
    Ein Unterhemd?

    Ganz ohne Berührung wird das nichts.

    @Micha:
    Pah. Jetzt bin ich unanständig.


    Lieba Gruess,
    olaja
    Ich kam am 3. Juni nach Hause mit dem Geruch, / den er nicht ertragen konnte, / er nahm das Fleischermesser und ich schrie, / ging zurück bis zur letzten Wand, / irgendwo in der Nachbarschaft hörte ich das Stöhnen, / von zwei, die sich liebten. Vera Piller

  11. #11
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    ich gebs auf
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  12. #12
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    was ist denn das für ein schluss? ich muss da die dame als dame in schutz nehmen..... das hemd landed duftig in deinem gesicht. wer findet es nicht romantisch...das Hemd des geliebten ins gesicht geschmissen zu bekommen...duftig oder nicht. Oder sollte das gerade "die Brandverhütung" sein?
    (ich würde nach so einer szene wohl tatsächlich nicht mehr in flammen aufgehen)*g*

    nein, jetzt einmal ernsthaft, das gedicht gefällt mir...


    ich wünsche allseits
    duftige und dürftige hemdchen

    mikrokosmos

  13. #13
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    zunächst nochmal lieben Dank fürs Hineindenken und Auseinandersetzen.
    Ob die Betrachtungsweise nun geschlechtsabhängig ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
    Mir war mit diesem kurzen Werk daran gelegen, der Phantasie des Lesers Raum zu geben. Es ist als Anregung zu verstehen, den Faden weiterzuspinnen, was denn nun geschieht, nachdem das lyrische Ich nunmehr unbekleidet ist und sehr wohl die blicke auf der Haut spürt.
    Man kann natürlich auch solch ein Werk etwas ins Lächerliche ziehen und meinen, es wären Brille, Kontaktlinsen und wasweißich zu sehen. Auch Phantasie....
    Mein lyrisches Ich sieht Haut - nackte Haut und Begierde in den Augen... MEINE Phantasie *lächel*

    Wünsche eine gute Nacht mit phantasievollen Träumen
    LightningDreams
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