1. #1
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    Leichten Wi(e)dersinns



    Federleicht netzt mich Gedankenfluss
    Senkt sich mir in Poren
    Denkensschwerer Lusterneu’rungskuss
    Meinem Geist verschworen

    Honigmild süßt dein Beschwörungswort
    Mir des Gesterns Bitterblüte
    Prickelnd schärft er wunderwahren Hort
    Wo ich welke Bilder hüte

    Sengend heiß erfasst dein fernes Fleh’n
    Ausgekühlte Überlebensasche
    Dankbar forder ich dein Herzensseh’n
    Dass mich deiner Farben Nass erhasche





    [Geändert durch therzi am 23-06-2005 um 12:19]

  2. #2
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    Hallo, Painter,
    Ich habe Deine Verse unter dem Aspekt der Nachdenklichkeit und der Philosophie gelesen, und dabei die Metrik nicht unbeachtet gelassen, denn sie spielt eine große Rolle in den Gedichten des Forums. Hierzu möchte ich mich als Lernende jedoch in diesem Kommentar nicht äußern.

    Danke für Dein Gedicht. Es erzählt so viel, in kurzen Worten.

    *gl*

    N.


  3. #3
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    Hallo Nomen,


    danke für Dein Lesen. Es gilt einem Bekannten aus Österreich, der mich mit seinen Ideen regelmäßig zum Lachen und Nachdenken bringt, eben auf andere Gedanken. Da er alles andere als ein Freund meiner "süßlichen" Pinseleien und Bilder ist, war er lediglich mit den bitteren Aspekten dieses Bilds einigermaßen einverstanden. Er hat wohl Recht, ich sollte mich von der Bildhaftigkeit abkehren. Es ist müßig, wenn man nicht verstanden wird, weil man nicht nur verdichtet, sondern auch noch abstrahiert. Nur fehlt mir dann der Grund, etwas aufzuschreiben. Die Metrik ist hier übrigens Glückssache, sie entstand, wie so oft, beim schreiben und wurde nur korrigiert.


    Liebe Grüße
    Anke

  4. #4
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    Hallo Painter,

    zwischen Dir und Deinem österreichischen Bekannten scheint ein Unterschied zu bestehen, der nicht nur an der Grenze des Verstehens kratzt. Ob dabei nasse Farben noch etwas nützen, wage ich im Moment philosophierend zu bezweifeln.



    Nomen

    >So isses, murmelte er - und vergaß das Fragezeichen.<

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