Thema: Der Weg

  1. #1
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    Da sieht man traurig in ein weites Land,
    fand nur seltsam alte Hymmnen
    und verwehten Sand.

    Es ging ein Weg zu dir und wieder fort,
    ich ging durch leere Raeume
    und einen menschengefuellten Ort.

    Seltsam wars - so seltsam einsam,
    der Weg ins Paradies,
    dieser lange Weg gemeinsam...
    Licht ist Nahrung fuer die Seele

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  2. #2
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    Hallo Amrei-lyrics,

    Dein Werk spricht mich sehr an. Worüber ich stolpere ist die unterschiedliche Silbenzahl. Habe mir mal meine Gedanken dazu gemacht. Hier ist das Ergebnis:

    Da sieht man traurig in ein weites Land
    fand nur Klänge seltsam alter Hymnen
    und weit in alle Welt verwehten Sand

    Es ging ein Weg zu Dir und wieder fort
    ich schritt durch solch gähnend leere Räume
    und auch manchen menschengefüllten Ort

    Seltsam wars - erschien so seltsam einsam
    der beschwerliche Pfad ins Paradies,
    dieser endlos lange Weg gemeinsam.

    Wünsche Dir ein schönes Wochenende
    LightningDreams
    Wenn Du an Deinem letzten Tag nicht als Siegerin hervorgehst, dann wenigstens als Kämpferin!
    © LightningDreams

  3. #3
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    Danke schoen.Du hast mein eher kurz und buendig gehahtenes Gedicht sehr ausgewertet.
    Oft hat man selbst zu wenig Abstand von den eigenen Gedankenformulierungen,dass man oefter ueberarbeiten und immerwieder lesen sollte,bis das endgueltige preisgegeben werden kann.Amrei-lyrics.
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  4. #4
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    Hallo Amrei-lyrics,
    mir gefällt dein Gedicht auch sehr gut.Es erinnert mich irgendwie, warum auch immer, an ein Gedicht aus der Zeit der Romantik, obwohl es formal wenig damit gemeinsam hat.Es weckt aber eine Art Sehnsucht und sanfte Melancholie in mir, wie ich es auch bei den Romantikern empfinde.Ganz besonders die erste Strophe finde ich in ihrer Kürze und Aussagekraft hervorragend.
    Allerdings muß ich LightningDreams recht geben.Die unterschiedliche Zeilenlänge und Silbenanzahl wirkt auch auf mich etwas störend.Die Verbesserungsvorschläge halte ich für gelungen.Ich habe dein Gedicht sehr gerne gelesen.

    Gruß, Nocturnal
    "Säufer des schweren Saftes, versiegelt im durchsichtigen Bernstein ihrer Träume." William S. Burroughs

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