Wer hat nicht schon davon geträumt,
den Weg der Freiheit zu beschreiten,
doch ist er von Gefahr gesäumt,
es bringt so manche Schwierigkeiten.

Wie soll ein Vogel jemals Freiheit finden,
rastlos getrieben vom Durst auf Freiheit,
fliegend sacht umhüllt von Winden,
der stetig an der Welt vorbeieilt.

Die Schildkröte gefangen im langsamen Schritt,
zurück zum Strand der ihr gefiel,
Gelassenheit, begleitet ihren Ritt,
doch erreicht sie so ihr Ziel?

Maulwürfe graben sich ins Erdenreich,
der Weg dort hin ist ihnen gestellt,
die Dunkelheit ist in Blindheit gleich,
doch sieht er jemals die Schönheit der Welt?

Armeisen priesen die wärme des Moos,
sieht die Lotosblüten die sprießen,
die Last auf ihren Rücken groß,
Hat sie jemals Zeit zu genießen?

Der Grashalm wiegt sich leis in der Briese,
nur ein traum der ihn so quält,
Gefangener in einer Wiese,
wird nie finden was ihm so fehlt.

Sei Weitsicht einer deiner Gaben,
auf das man den Entschluss nicht fasse,
ohne vorher bedacht zu haben,
das Leben ist eine Einbahnstraße.