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  1. #1
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    Ich zeig dir, wo die Schatten schwinden,
    Dunkelheit das Licht erhellt
    erlosch'ne Feuer ewig brennen,
    besuch mich, komm in meine Welt.

    Vom grellen Licht der Nacht geblendet,
    schließ meine Augen, kann nicht seh'n,
    Wind der Illusion berührt mich
    halt' meine Hand, ich kann nicht steh'n.

    Und wir tanzen; regungslos,
    zur unhörbaren Melodie,
    sind auf der Reise zu den Sternen,
    denkst du, wir erreichen sie?

    Tanzen weiter; in den Morgen,
    tanzen schwerelos durch meine Welt,
    ohne Kummer, ohne Sorgen
    nur du entscheidest, wann der Vorhang fällt.
    ...vom Nachtwind berührt,
    tanzen wir auf Spiegelscherben
    durch meine Welt aus Glas...

  2. #2
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    man kann gute gedichte schon am titel erkennen
    dies ist eins davon

  3. #3
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    sehr geehrter schreiberling,
    würde ihr gedicht gerne in die mecklemburger zeitung nehmen.
    gegegn entlohnung versteht sich!
    bitte melden sie sich unter:
    gedicht@mecklemburger.de
    gruß
    weber

  4. #4
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    ich finde es lässt sich bis auf den letzten Holperer ganz am Ende recht gut lesen.Aber ich finde es absolut unstimmig. Ich denke, du mußt noch einiges lernen.

    eine Einladung in deine Welt, hört sich so an, als würdest du dort alleine Leben, warum kannst du dann wie nur kurz darauf erwähnt nichtmal alleine darin stehen?

    ...Und deine Welt? oder eine Reise von A nach B? entscheide dich, Ansonsten verfällt die auf den ersten Blick stimmige Botschaft in eine Synphonie der Widersprüche.

  5. #5
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    Talking

    herr ody, ich wiederspreche ihnen!
    das gedicht ist(neuzeitlich) G E I L ! ! !

  6. #6
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    schließe mich dicht2005s meinung an.
    Kämpfe!

  7. #7
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    Ursprünglich eingetragen von Himmelblau
    schließe mich dicht2005s meinung an.
    Ich muss fast annehmen, dass du selbst die BILD-Zeitung als lyrischen Hochgenuss empfindest. Du kannst also alle unlogischen Passagen, also imprinzip das gesamte Gedicht als sinnig oder gar schoen empfinden??

  8. #8
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    bitte duzen sie mich nicht, sie lümmel!

  9. #9
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    Thumbs down

    Ich werde wohl kaum jemanden siezen, der so offensichtlich und penetrant sein Unwissen bzgl. Lyrischer Kunst verbreitet, und es anscheinend nichtmal selber zu bemerken vermag

  10. #10
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    Wink

    du hast wohl einen am helm, schelm

  11. #11
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    Die BILD-Zeitung empfinde ich manchmal tatsächlich als lyrischen Hochgenuss. Zumindest in Betracht auf die wunderschön herausformulierten Inhalte, die dem Leser in den Mund gelegt werden.
    Aber um beim Thema zu bleiben: Hast du schon einmal daran gedacht, dass deine sogenannten 'Ungereimtheiten' beabsichtigt sind? Also ich habe dieses Gedicht so verstanden, dass die Welt des lyrischen Ichs aus Widersprüchen besteht.
    (Hoffe ich habe das jetzt nicht zu falsch interpretiert. Das wäre peinlich. )
    Kämpfe!

  12. #12
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    Ursprünglich eingetragen von Himmelblau
    Die BILD-Zeitung empfinde ich manchmal tatsächlich als lyrischen Hochgenuss. Zumindest in Betracht auf die wunderschön herausformulierten Inhalte, die dem Leser in den Mund gelegt werden.
    Aber um beim Thema zu bleiben: Hast du schon einmal daran gedacht, dass deine sogenannten 'Ungereimtheiten' beabsichtigt sind? Also ich habe dieses Gedicht so verstanden, dass die Welt des lyrischen Ichs aus Widersprüchen besteht.
    (Hoffe ich habe das jetzt nicht zu falsch interpretiert. Das wäre peinlich. )

    Ich bin der überzeugten Meinung, dass jeder Leser der BILD, egal aus welchen Motiven er dieses 'Blatt' ließt, sich mitschuldig macht, am Untergang der Bildungsgesellschaft. Der Bildzeitung ist es egal, aus welchen Gründen du ihre Zeitung bezahlst, aber sie verwendet DEIN Geld um ihre fatale Kampanie wider der Mündigkeit der deutschen Bürger zu finanzieren.

    Ich hoffe, dass du dir darüber einmal Gedanken machst, wehrter Gedichtsfreund.

    Und nun zu deiner Interpretation: Wenn ein Kunstwerk nicht als Kunst empfunden wird, und eine Kritikwürdigkeit offensichtlich zu bestehen scheint, wird dem kritischen Bertrachter sofort vorgeworfen, nicht gut genug interpretieren zu koennen.
    Von dieser Struktur der Gleichschaltung von kritischen Geistern habe ich mich seit langem distanziert. Sie ist verlogen und kleinkariert.

  13. #13
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    1. Ich kaufe mir die BILD nicht. Mein Stiefvater bringt sie manchmal aus dem Büro mit und wir amüsieren uns immer prächtig über die netten Inhalte.
    2. Ich habe nicht gesagt, dass du 'nicht gut genug interpretieren' kannst. Ich habe nur versucht dich auf eine Denkweise zu stupsen, die du bis jetzt vielleicht übersehen hast. Entschuldige, falls das etwas angreifend für dich rübergekommen ist.
    Kämpfe!

  14. #14
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    diese 'Ungereimtheiten' sind durchaus beabsichtigt... sie sind ein sprachliches Mittel und werden als "Paradoxone" bezeichnet. Diese sollen in meinem Gedicht erstmal für ein wenig verwirrung sorgen und so den Leser zum nachdenken anregen. So werden diese Teile des gedichts noch vertieft und extra hervorgehoben...
    und das mein gedicht auf "bild-zeitungsniveau" ist brauch ich mir wirklich nicht sagen zu lassen. solch eine kritik hilft mir wirklich in keinster weise weiter. es wäre eher hilfreich, konkrete stellen in dem gedicht herauszusuchen, die noch nicht passen, oder verbesserungsvorschläge zu machen...
    aber, jedem das seine.

    Mfg

    Meril Tinnuwen
    ...vom Nachtwind berührt,
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    durch meine Welt aus Glas...

  15. #15
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    Gefällt mir. Es liest sich flüssig, erzeugt Bilder, die aber das Gegenteil davon sind, die du beschreibst .

    Mir ist etwas aufgefallen:
    "Vom grellen Licht der Nacht geblendet"

    Wenn man das Paradoxon auflöst kommt raus:
    "Vom grellen Licht des Lichts geblendet,"

    Meine Idee:
    "Vom grellen Schein der Nacht geblendet,"

    mfg DschingisKHAN

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