1. #1
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    Lass mich deine Rose sein!

    Lass mich deine Rose sein,
    die einzig wahre Liebe!
    Rote Blütenblätter, zarte Triebe,
    sie gehören dir, dem Prinzen, allein.

    Lass mich deine Rose sein,
    höchster Genuss im Leben!
    Mein schönster Duft sei dir gegeben.
    Atme täglich meine Nähe ein!

    Lass mich deine Rose sein,
    dein sanftes Ruhekissen!
    Gekappte Dornen werd’ ich nie vermissen,
    einem Engel gleich und nie dem Stachelschwein.

    Francesca
    (Juni 2005 – für meinen realen Traummann Robert Fiedler)

    Liebe kennt nur die Grenzen, die du ihr selber setzt.

  2. #2
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    Dein Gedicht gefällt mir sehr gut, das Bild von der Rose im Zusammenhang mit Liebe ist neu und unverbraucht. Auch der Engel und der Prinz unterstreichen die romantische Note in deinem Gedicht, man merkt, dass da viele Gefühle im Spiel waren, die dir die Sinne verwirrt haben.
    Am besten fand ich übrigens die Stelle mit dem Stachelschwein, sie passt wunderbar und fügt sich nahtlos in das Bild ein, das du mit deinem Gedicht malst.
    Liebe Grüße,
    Venyaluna
    demon_wolf: "Venya, wenn du ein Schiff wärest, wärst du die Titanic."

    Klick mich!

  3. #3
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    Wink

    Danke für deine Kritik!

    Ja, ich finde das Gedicht auch nicht selbst nicht schlecht gelungen, obwohl die "ewige" Liebe nur 11 Tage gewährt hat.

    Tja, c'est la vie

    Danke nochmal für das Lob!

    Liebe Grüße,

    Francesca
    Liebe kennt nur die Grenzen, die du ihr selber setzt.

  4. #4
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    Hallo Francesca,
    auch wen venya da anderer Meinung ist, ich kann Deinem Gedicht nicht so viel abgewinnen.

    Form
    1.Frage nach Metrik
    wolltest Du. oder wolltest Du nicht? Das wird innerhalb des Textes nämlich nicht klar, da Du teilweise metrische Verse mit verwendest. Die allerdings so unkonsequent durch das Gedicht, dass nicht klar wird, ob diese nur aus Versehen entstanden sind.

    2.damit zusammenhängend: Sprachductus
    wenn ja )metrik), dann hast Du teilweise ordentlich gegen den Sprachductus gearbeitet...
    Deine ersten beiden Zeilen sehen in S1/S3 so aus:

    XxXxXxX
    xXxXxXx

    S2 fällt da raus:
    XxXxXxX
    XxXxXXx
    oder Du hast intentioniert, dass man höchster eben auf die zweite Silbe betont...dann hast Du die unter 2 beschriebene Problematik

    Inhalt
    1. Die ersten beiden Strophen sind relativ einleuchtend und im Gesamtkonzwpt stimmig. Allerdings kommst Du in der dritte Strophe nicht zum Schluß. Der Text wirkt, als wolltest Du ihn weiterführen, tusr e saber nicht, weil Dir nichts mehr eingefallen ist.

    2. Wortwahl
    In dieser Hinsicht ist Dir die zweite Strophe am besten gelungen, weil die Worte in den semantischen Kontext passen.
    Der Prinz in der ersten Strophe klingt für meine Geschmack zuvie nach Romanzkitsch ohn inhaltlich dafür gerade stehen zu können...wenn schon dann konsequent, für eine solche Formulierung ist der restliche Text einfach (noch)zu nüchtern. Was mich wirklich stört, ist der Vergleich in S3 mit dem Stachelschwein. Ich weiß nicht wo venya herliest, dass sich das gut in den Text fügt, ich finde es total deplatziert. Es haucht dem Text eine so dermaßen banale Note ein, dass er einen üblen Nachgeschmack bekommt. Denn: in den Kontext passt er wörtlich nicht und für einen echten Gegensatz zum Kontext hätte manmindesten d noc eine Zeit e zufügen müssen. So steht das Stachenschwein allein zwischen den rosaromantischen Worten und weiß nicht, ob es jetzt pieken soll oder nicht.

    Letztlich ist Dein Text noch nichts Ganzens, da Du ihn nicht konsequent durchführst. Du hast (insbes. S2) schöne Elemente drin, die aber nicht dagegen ankommen, dass Dein Gedicht formell, wie inhaltlich noch ziemlich unausgegoren ist.

    Gruß,
    xipulli
    without contraries is no progression (Blake)

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