1. #1
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    Goldperlen schimmern in ihrem saharablonden Haar
    vom ungehorsamen Wind knotenreich durchwühlt
    gleichsam dem wilden Brand im nostalgischen
    Wald der verspielten Kobolde

    Leicht fegen die blumigen Kleidzipfeln
    den Staub von der zu Boden gesenkter Seele
    violettschwarz flattern die maskenhaften
    Schatten mit leeren Versprechungen

    Hin und her verlangsamt der Rhythmus
    ihrer einst runden Hüftbewegungen
    In ihrer flambierten Empfindung
    stolpert die Sehnsucht in Übereinstimmung
    -noch einmal von ihm geraubt zu werden

    Mit einem neuen Tag bricht sie aus
    faltet ihre Hände wie zu einem Gebet
    und stößt die stachligen Schreie heraus

    Magenschwer ist die Luft vorgestellt
    verdünnt durch das Szenario von Trugbildern
    - unvergesslichen Traum in zarter Wiedererscheinung
    als reine Wahrheit zu verstehen

  2. #2
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    Die ersten beiden Strophen finde ich wunderschoen!Die Bilder,die Sprache sehr ansprechend aus nicht alltaeglicher
    Sicht,oder Phantasie...

    Die Geschichte,der Sinn zieht sich gut durchs ganze Gedicht,bis zur letzten Strophe,die wieder sehr tief geht.
    Amrei-lyrics

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  3. #3
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    Hallo Amrei-lyrics,

    wie ich nach und nach feststellen konnte, hast du sehr viele Gedichte von mir kommentiert. Hast du einen Tip bekommen oder?....

    Freut mich sehr, daß es dir gefallen hat. In einem anderen Forum ist das Gedicht nicht so positiv bewertet worden, eine Leserin bekam beim Lesen einen Knoten auf der Zunge. Ich warte geduldig auf weitere Meinungen ab.
    Außerdem wiegt sich das Gedicht in Zitat: "Sehr auffälligen Stilproblemen. Beiwortseuche führt ins künstliche, gewollte, eitel. Leidet sehr stark an abstrakten Hauptwörtern"- Zitat Ende.

    Deine Meinung dazu würde mich sehr interessieren, weil ich da bin, um einiges zu lernen und akzeptiere auch unangenehme Kritik wenn sie sachlich und konstruktiv ist.

    Liebe Grüße
    Kata

  4. #4
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    Weisst Du,ich finde es eine Unart wie viele Gedichte unbeantwortet eigentlich in der "Kiste" verschwinden.Manche Gedichte werden bis zu 40mal Beantwortet,oder kritisiert und sind eigentlich diese ganze Aufmerksamkeit gar nicht wert.Andere werden dafuer ueberhaupt nicht besprochen.So habe ich begonnen langsam auch die aelteren unbemerkten Texte wieder an die Oberflaeche zu bringen,zu stoebern,und dadurch vielleicht ein wenig neue Bewegung in den Forumsalltag hineinzubringen.Ich finde es ist besser schlechte Kritik zu bekommen,als ueberhaupt keine.
    Ich moechte das nicht nur bei dir,sondern bei fast allen Schrifstellern in dem Forum tun,fallst ich die Zeit dazu finde.
    Im Gegenzug waere es schoen auch von euch Kritik zu bekommen.Es ist besser im Team zu arbeiten,als jeder nur ignorant fuer sich selbst.
    Schoenen Gruss Amrei-lyrics
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