Sieh sie dir an, wie sie nun dort steht,
Die Augen blind vor Tränen,
achtlos versucht sie noch zu sehen,
was deine Worte in ihr wähnen.

Ihre Augen sind von Hass erfüllt,
Liebe lässt sie nun frei schweben,
der Kummer hält sie warm umhüllt,
entreißt all ihr Liebesleben.

Ihr Kleid zerrissen, leicht verdreckt,
ihre Schminke ist verwischt,
ihre Trauer hält sie nicht versteckt,
ein funken Hoffnung der ihr mischt.

Drei kleine Worte- wären genug,
um ihr all das zu ersparen,
nur die Wahrheit, nicht der Trug,
können die Liebe ihr bewahren.

Könnte sie ein wenig Wärme spüren,
halte sie, mit all der Güte,
ganz sacht nur darfst du sie berühren,
so wunderschön wie eine Blüte.

Halt sie, lass sie niemals los,
gib alles, was du geben kannst,
sprich deine Liebe ewig groß,
in der du eure Herzen bannst.