Mein Zug



Mein Zug beschleunigt rasant seine Fahrt,
Kürzer die Tage verweilen,
Ist auf dem Weg in die Zeitlosigkeit,
Vertraute Bilder enteilen.


Vergangen, vergessen – was einmal war
Hat an Bedeutung verloren,
Gestorben, begraben – und Aufersteh’n,
Als neues Wesen geboren?!


Erneut ich bewundert’ die alte Welt
– Schön’res zuvor nicht gesehen –
Was einst ich verachtet’, mir jetzt gut gefällt,


Nichts mehr den Blick mir für’s Wahre verstellt,
– Ich muß mich nicht mehr verdrehen –
Kein Zwang, der mir nun die Freude vergällt.




N u r a f t a b

2 1. J a n. 2 0 0 5
[Geändert durch Nuraftab am 26-06-2005 um 15:08]