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Thema: Die Wunden

  1. #1
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    Die Wunden

    Gefühle
    Gedanken
    Unerträgliche Schmerzen

    zerren
    zerreißen
    Das Herz
    Den Geist

    Schneiden
    Reißen
    Wunden überziehen
    Die Haut

    Spuren
    Narben
    im Fleisch

    Selbst zugefügt

    Spüren
    Betäuben

    Für kurze Zeit

    Den Geist

    Schreie
    Stille
    zitternder Körper

    Unkontrolliertes Sein

    Langsam
    Quälend
    Stirbt

    Die Seele
    Der Geist

    Sehnsucht
    Träume
    zuviel Gefühl

    Wahnsinn
    Übermannt
    von Freitod
    Fantasien

    Leere
    Ruhe
    kein Gedanke

    Suchen
    Finden
    Frieden

    Die Seele

    Befreien




  2. #2
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    Ähh...ja?

    der Satzbau ist nicht so mein Fall, liegt warscheinlich daran, dass es keinen gibt.
    Mit sehr viel Phantasie kann man sich Bilder zusammenreimen, warscheinlich wolltest du, dass der Leser dir die Arbeit abnimmt?
    Die Wortwahl dagegen gefällt mir sehr gut, unheimlich aussagekräftig. Aber sonst war es nicht so wirklich mein Fall.
    Tu was du willst, das ist das ganze Gesetz - Aleister Crowley

  3. #3
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    Hoi Demon_Wolf, ich wollte wirklich das der Leser sich damit auseinander setzt, aber ich wollte nicht, das er mir die Arbeit abnimmt. Ich weiß nicht ob du das kennst, worüber ich geschrieben habe, aber es ist bei mir jedenfalls so, wie ich es geschrieben habe, es sind nur fetzen von Gedanken und Gefühlen vorhanden.
    Ich wollte deswegen es nicht ausschmücken mit Worten, die ich zu diesen Zeitpunkt nicht hatte.
    Danke, für deine Kritik.



  4. #4
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    Ursprünglich eingetragen von agone
    Ich weiß nicht ob du das kennst, worüber ich geschrieben habe, aber es ist bei mir jedenfalls so, wie ich es geschrieben habe, es sind nur fetzen von Gedanken und Gefühlen vorhanden.
    Ich wollte deswegen es nicht ausschmücken mit Worten, die ich zu diesen Zeitpunkt nicht hatte.

    Das ist vielleicht richtig und sicher bedenkenswert. Jedoch solltest Du auch an die Seite jener denken, die Dein Gedicht lesen. Für jene mangelt es dann an Spannung, Emotion und Gefühl um einfach Deine Gedankengänge so nachzuvoll ziehen, wie Du sie niedergeschrieben hast.

    Wie soll das funktionieren, wenn Dein Gedicht wie ein Stichpunktzettel interessenlos runter gerattert wird?

    Lieben Gruß
    Micha

  5. #5
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    Hallo agone,Demon_wolf und Micha!
    Wenn man sich etwas mit Neuro-Psychologie,mit Gehirn und Nerven-Wissenschaften auseinandersetzt,wird man erfahren muessen,dass das Gehirn Bilder speichert und nicht Worte und Begriffe.Haben Worte und Begriffe keine Bilder,hat das Hirn Schwierigkeiten zu lernen,sich zu erinnern,e.t.c.
    Davon ausgehend finde ich es einen guten und mutigen Versuch dem Leser das eigene Empfinden in dieser Form naeher zu bringen.Das Gehirn braucht nicht immer Grammatik,Hilfszeitwoerter,Fuerwoerter,Verneinungen u.s.w., um Information,Programme und Bilder wahrzunehmen und verarbeiten zu koennen.Man muss es vielleicht langsam,oder ernsthaft lesen,um folgen zu koennen.
    Ich finde sehr schoen,dass trotz des ganzen Schmerzes,das letzte Bild die Seele befreit - eben auch von den Freitodgedanken.Das erzeugt Hoffnung und einen neuen Anfang.Amrei-lyrics
    Licht ist Nahrung fuer die Seele

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  6. #6
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    Hoi Amrei-lyrics, danke, du hast recht. Ich kann und will auch keine Wörter finden, mit dem ich die ganze Sache ausfülle, den das wahren und sind meine Gedanken und Gefühle.
    Wer das liest und die Bilder sehen kann, bzw. die Gefühle sieht, der versteht, oder kann sich sogar damit identifizieren. Ich habe viel in ein Forum für Psychisch-Abnormale Menschen geschrieben (ver-rückte), wie die Gesellschaft die Personen gerne nennt und die haben es ganz gut verstanden.
    Gruß


    An Micha, vielleicht sollten die Leute mal versuchen,, nicht nur zu lesen, sondern sich auch darauf einlassen und nachzufühlen. Nicht nur die Worte sehen! Es kann natürlich sein, das ich zuviel verlange, aber ich denke wer Schmerz kennt und jeder kennt Schmerz, egal in welcher Form und es schafft sich darauf einzulassen, zu akzeptieren, der kann die Bilder sehen.
    Nicht rational lesen, sondern emotional, so sehe ich das.
    Gruß


  7. #7
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    Noch eine Sache zu dem Text.
    Ich habe die Wunden vertont und durch die Verzerrung der gesprochenen Worte, die Untermalung mit „Musik“, kann man es vielleicht besser verstehen, bzw. besser nachvollziehen, was in mir wütete. Ich kenne einige, die das nicht zu Ende anhören konnten.
    Nur gibt es hier nur Text und nicht Ton, vielleicht würden es dann die Menschen verstehen?
    Wir sind alle Würmchen, nur glaube ich, daß ich ein Glühwürmchen bin.
    (Sir Winston Churchill)

  8. #8
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    Es sind deine Gedanken und Gefühle, na toll. Und wo bleibt die Kunst? Nach deiner Argumentation solltest du lieber Tagebuch schreiben oder einer Therapiegruppe beitreten, in welcher ihr dann alle über euren Schmerz reden könnt.

  9. #9
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    Hoi Seraphin, gut erkannt, das sind meine Gedanken und meine Gefühle, toll nicht immer! Schreibst du nicht über deine Gedanken und Gefühle? Woher nimmst du deine Ideen?
    Ich will es hier nicht allen Recht machen, das kann ich auch nicht. Wer es nicht versteht (ich habe es versucht z erklären), tut mir leid, hat er/sie Pech gehabt, so ist das Leben.
    In Bezug auf die Therapiegruppe, ich will nicht über mein Schmerz reden, ich lebe sie, sie sind ein Teil von mir und solche Gruppen und Therapien bringen nichts, meine eigene Erfahrung, nur für mich.
    Gruß

    This is a art performance



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    (Sir Winston Churchill)

  10. #10
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    Ich schreibe nicht ausschließlich über meine Gedanken und Gefühle. Aber meine Ideen entspringen aus jenen. Das ist aber nicht der Knackpunkt: Ein Gedicht ist (sollte) ein Kunstwerk sein und nicht auschließlich ein Ventil für angestauten Schmerz etc. Wir wollten dir Hinweise geben, damit du das lernen kannst. Du hast jedoch unsere Tipps abgeschlagen mit der Begründung es seien doch deine Gefühle etc. Dann allerdings ist diese Plattform nicht die geeignete für dich.
    Zu der Therapiegruppe: Jeder nach seinem Gusto


    post scriptum: Es muss heißen: This is an art performance

  11. #11
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    Hoi Seraphin, was ist Kunst für dich? Nur das was du verstehst, bzw. verstehen willst!
    Ich muss über meine Schmerzen nicht schreiben, das ist nicht mein Ventil!
    Ich lerne gerne, aber man sollte sich seiner lehrenden Worte bewusst sein!
    Ich habe nichts gegen deine Kritik und wenn du damit nichts anfangen kannst, ist OK für mich.
    Gruß

    PS.: es schreibt sich: ausschließlich, mit doppelt s, aber wir verschreiben uns ja alle mal









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    (Sir Winston Churchill)

  12. #12
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    was ist Kunst für dich? Nur das was du verstehst, bzw. verstehen willst!
    Nein, dieser Satz ergibt keinen Sinn. Kunst ist nicht immer verständlich.

    Ich lerne gerne, aber man sollte sich seiner lehrenden Worte bewusst sein!
    Oh, das bin ich. Dein Gedicht ist schlecht und wir sagen dir warum wir das so sehen. Du nimmst das an, oder nicht. Deine Entscheidung.

  13. #13
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    Hoi Seraphin, Ach so die Kunst ist nicht immer verständlich, du verstehst mich nicht, ist auch OK, doch du willst vielleicht verstehen und kannst es nicht. Du erkennst die Botschaft nicht und das grämt dich, dafür kann ich nichts und mit dieser Aussage wieder sprichst du dich, oder irre ich mich, erkläre es mir, wenn du kannst.
    Bist du dir deiner Lehrenden Worte wirklich bewusst?
    Ich glaube nicht, lerne über dich zu schreiben, niemanden zu Interpretieren, der sich Gedanken gemacht hat über sich selbst und seiner Stellung in dem hier sein. Nicht nur du bist belesen, doch nimm dich als Vorbild und keine anderen Personen, lerne dich kennen, ich denke und das ist mein Eindruck, du bist noch zu „jung“, bzw. du kennst dich nicht.
    Ich will damit nicht behaupten, ich kenne das Leben, doch ich habe schon so viele erlebt, das
    ich denke das Leben etwas einschätzen zu können, aber das ist mein Ding, was deins ist, ich weis es nicht und das musst du bestimmen.
    Willst du haben? Oder sein?
    Gruß
    Wir sind alle Würmchen, nur glaube ich, daß ich ein Glühwürmchen bin.
    (Sir Winston Churchill)

  14. #14
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    Hallo agone,
    man könnte dein Gedicht minimalistisch nenne.Ich nenne es ganz einfach schlecht.Das Thema ist wirklich arg ausgelutscht.Diesmal sind es nicht einmal kindiche Herz-Schmerz-Paarreime, sondern auf das wesentliche reduzierte Schlagworte, die keine, aber auch gar keine Stimmung aufkommen lassen, sondern den Leser nur anöden.Ein Gedicht soll doch ein Sprachkunstwerk sein.Glaubst du, daß ein paar aneinandergereihte Substantive wie Narben und Schmerz und gelegentlich Adjektive wie Qüalend irgendwas besonderes sein sollen?Das kann doch nun wirklich jeder.
    Sicher, die menschliche Existenz ist nun einmal geprägt von Leid und Schmerz.Das ist aber doch ein alter Hut; die Frage ist doch, was macht man daraus?Viele gute Gedichte sind zu dem Thema geschrieben worden, aber sie bezaubern durch ihre gekonnte Sprache, durch ihren Klang, durch die fühlbare Melancholie, die zwischen ihren Zeilen schwebt; aber das hier hat nichts davon.Hört sich an wie ein Brainstorming in einer Borderline-Selbsthilfegruppe, und darauf kann ich echt verzichten.In den anderen Gedichten, die ich von dir gelesen habe, verwendest du doch zusammenhängende Sätze und Metaphern, die mir zum Teil ganz gut gefallen haben.Mach lieber so weiter; hiermit erreichst du gar nichts.

    Gruß, Nocturnal
    "Säufer des schweren Saftes, versiegelt im durchsichtigen Bernstein ihrer Träume." William S. Burroughs

  15. #15
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    Guten Morgen agone!
    Ich sehe dein Gedicht macht schon lange Schlagzeilen!Ich verstehe hier nur nicht,wie der Begriff Kunst interpretiert wird.Wann ist etwas Kunst und wann nicht?Wenn ich die Kunstszene der vergangenen fast hundert Jahre sehe hat sich da soviel verschiedenes getan,dass man den Begriff Kunst schwer nur von einer Richtung aus bewerten kann.Ist z.B."Aktionismus Kunst?Meiner Meinung nach ist Aktionismus eine Form des Ausdrucks von Menschen gewaehlt die mit Kunst nicht viel zu tun haben,eher mit Provokation und mit dem Niedermachen von ethischen,moralischen Werten.Ich finde nicht das es zum Nachdenken anregt und auch nicht dir Bereitschaft zeigt positive Veraenderungen zu starten.ABER Aktionismus ist hochgelobt in der Kunstszene - zumindest fuer einige Zeit und in den Lexiken findet man diese Aktionisten-Kuenstler auch noch angefuehrt.Wie oft sieht man Werke,die wirklich von hoher Kunstfertigkeit erschaffen wurden,doch niemand wuerde es wert finden es gebuerend zu beachten.Ja,das kennen wir schon......u.a.Alle grossen Kuenstler haben aus ihrer eigenen Seele und Empfindungswelt geschaffen.Viele haben ihre eigenes Schaffen haupsaechlich als Psychtherapie benutzt.Welcher Kuenstler ist nicht in irgendeiner Form vom Normal abgerueckt,verrueckt?Die Frage ist nur ob die Zeit in der sie Leben darauf reflektiert.In diesem Sinne verstehe ich die Kritiken von Nocturnal,Seraphin nicht ganz,denn wie gesagt Minimalismus ist in der Kunstwelt eine akzeptierte Richtung und schlecht kann man das Gedicht nicht bezeichnen,vielleicht haettest du es in den Faden-experimentelle Lyrik setzten sollen.Viel Glueck noch Amrei-lyrics
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