Thema: Altern

  1. #1
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    ALTERN

    Vergangene Tage erfüllt mit Glück
    Manche Zeiten kehren nie zurück

    Einst wohliges Leuchten auf grüner Au
    Des Himmels Pracht heut´ verblasst zu grau

    Der Stern der Kindheit versunken im See
    Die Glut meiner Jugend erstarrt zu Schnee

    Vertrieben aus Eden in stürmischer Nacht
    Die Frucht der Erkenntnis nur Schmerzen gebracht

    Mein herzliches Lachen schon lange verhallt
    Nun sitz´ ich hier meiner Tage alt

    Ich frag´ nach dem Sinn, doch seh´ nur schwarze Wände
    Die Bilder verwackeln - nun geht es zu Ende

    Time machine, carry me back!

  2. #2
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    Hi!
    Ich hoffe, dass du nicht selbst so eine duestere Einstellung zum Altern hast.Vielleicht hast Du Angst davor,doch waere es gut den ganzen Enttaeuschungen positiv entgegenzutreten.Zum Gedicht selbst kann ich nicht viel sagen.Sehr schoene Wortwahl und recht leicht zu lesen,fluessig.Es ist fast zu fluessig,weil es in all dem Dilemma keine wesentlichen Denkpausen enthaelt.Fast zu perfekt - es zieht einem mit hinein in den Sog des Alterns,Scheiterns,Aufgeben,und eben wie du deine Idee dargestellt hastAmrei-lyrics
    Licht ist Nahrung fuer die Seele

    Sammlung

  3. #3
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    hallo francis. nähme mich jetzt ungeheuer wunder, wie alt du bist. wirklich
    dein gedicht fesselt mich nicht besonders. es hat keine richtung, und bei mir stellt sich auch der fluss nicht recht ein. durch die zweizeiler ist immer alles austauschbar, es gibt keine steigerung.

    "Manche Zeiten kehren nie zurück"
    diese zeile nimmt mir schon den ernst der sache. hast du das auf einem wandteppich einer alten tante gelesenß oder auf einem kaffeesahnedeckelchen? aus der rubrikvolksweisheiten die nummer 251?

    Die Glut meiner Jugend erstarrt zu Schnee "
    zu schnee erstarren? idst mir neu. zu eis, ja. aber schnee ist doch nicht starr.

    Vertrieben aus Eden in stürmischer Nacht
    Die Frucht der Erkenntnis nur Schmerzen gebracht
    hier wird es spannender. sehr pathetische sprache, aber es bringt für mich mal ein (erster?)wesentlicher gedanze zur thematik.

    die letzten beiden zeilen geffallen mir der stimmung nach sehr. sind auch ein schgöner abschluss. aber es wäre nett, wenn du den leser bis zu diesem punkt hinfühen kannst, dass er dir recht geben kann. und das gelingt meiner meinung nach insgesamt nicht wirklich.
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

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