Thema: Warum?

  1. #1
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    Warum hast du mir nicht geschrieben?
    Warum war deine Liebe nur gefakt?
    Warum musstest du mich so verletzen?
    Musste ich nicht schon genug einstecken?

    Warum nur?
    Erklär's mir!
    Ich will Antworten auf meine Fragen!
    Warum hast du das nur getan?
    Warum nur?

    Als ich dich kennen lernte,
    wurde ich von deinem süßestem Lächeln total verzaubert,
    doch jetzt weiß ich,dass alles nur gelogen war!
    Deine zärtlichen Berührungen,einfach traumhaft!
    Aber warum musstest du mit mir spielen?
    Warum nur?

    Ich vermisse dich so sehr.
    Komme vor Sehnsucht fas um!

    Aber dich kratzt es nicht,
    ganz im Gegenteil:
    Dir macht es sogar noch Spaß!

    Du bist so ein Arsch,
    aber trotzdem werde ich dich immer lieben!


  2. #2
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    141
    Hi! Sorry, aber mir liest sih dein Gedicht zu unruhig. Außerdem ist das Thema zwar nicht unwichtig, aber nicht besonders gut umgesetzt. Außerdem ist mir ein Fehler aufgefallen: deinem süßesten Lächeln!
    Hast du irgendein Reim- Schema? Ich habe keins entdeckt!
    MfG
    sweetamy

  3. #3
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    Ursprünglich eingetragen von Teufelchen

    Du bist so ein Arsch,
    aber trotzdem werde ich dich immer lieben!
    Das ist echt die Krönung von Jacobs Am Anfang eine Arie aus Vorwürfen angereichert mit sehr viel Selbstmitleid, und dann der Spruch... Es ist ein wenig zu sehr Tagebuch-Brief mässig um als Gedicht wirklich ernst genommen zu werden, daran solltes du noch etwas feilen.
    Tu was du willst, das ist das ganze Gesetz - Aleister Crowley

  4. #4
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    das gedicht liest sich zu unruhig, wurde bemängelt.
    ich kann es gar nicht als gedicht lesen, da es für mich nicht reicht, einige fragen hinzuschmeissen, und anschliessend noch in primitivste alltagsschimpfereien auszubrechen.

    Du bist so ein Arsch,
    aber trotzdem werde ich dich immer lieben!

    ...und was sagt uns das über die dichterin?
    gruass lepi
    [Geändert durch leporello am 27-06-2005 um 23:45]
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  5. #5
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    1.756
    ...es sagt über die Dichterin, daß sie ihre Emotionen nur in sehr alltägliche, abgegriffene Worte packen kann, die beim Leser nichts in Bewegung setzen, außer vielleicht einem Gefühl von Langeweile und Desinteresse.

    Lieben Gruß
    Herbstzeitlose
    Dem Anschein nach bin ich zugleich in meiner Seele und außerhalb meiner Seele, weit ab von der Glasscheibe und dicht davor, gestorbener Steinbrech. Meine Begierde ist unendlich. Ich bin nur vom Leben besessen.

    Rene Char

  6. #6
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    Das lyr Ich zelebriert hier nur eine extrem egoistische Konzentration auf reichlich Selbstmitleid und Vorwürfe an den Schuldigen der Misere des lyr Ichs. Diese Sichtweise ist m.E. äußerst beschränkt.

    So bleibt dieser Text nur im heroisch-inszenierten und maßlosen Selbstbemitleiden einer egozentrierten Weltsicht stecken ("Jammern!!! Oh Gott, Jammern!!!!"). Das lyr. Ich ist noch nichtmal in der Lage, sich selbst und seine eigene Mitschuld an seiner Kriese zu erkennen - geschweige denn, darüber zu reflektieren. Stattdessen ergibt es sich einfach (weil es ja so viel leichter ist) in diese so fürchterlich heldenhafte Leidens-Pose und ignoriert jede rational diktierte Erkenntnis, daß seine feige Schicksalsergebenheit der eigentliche Auslöser seiner Agonie ist.

    Sich selbst zu hinterfragen - dazu ist es nicht in der Lage.


    Tja, unbeherrschte Emotionen paaren sich hier mit abgrundtiefer Naivität und offensichtlich völlig mangelhafter Menschenkenntnis. Ich halte es für die unreflektierteste, ja dümmste Geisteshaltung überhaupt, einen Ex, der so inteligent war, reißaus zu nehmen, mit derart flachem Kindergekreische zu überziehen. Frei nach dem Motto: Wenn ich nur laut und penetrant(!) genug quengle, zwinge ich ihm schon noch die richtigen Gefühle auf...

    Ganz ehrlich: Wenn ich den Text hier so lese, kann ich ausgesprochen gut verstehen, warum der ach so böse Ex so fluchtartig sich ne neue gesucht hat. Er hatte gar keine andere Wahl bei einer solch lächerlichen Darstellung des lyr ichs.

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