1. #1
    Registriert seit
    Jan 2005
    Beiträge
    556
    Verrückte Bilder
    Hängen an Nägeln.
    Sie wollen zerbrechen,
    In Scherben davon segeln.

    Aber sie leben nicht!
    Still und fest,
    Zerbrechen sie mich
    Ohne zu fallen.

    Ganze Galerien
    Von ihnen.
    Ganze schreckliche
    Bilderhallen.
    Erkennen selber braucht einen Augenblick, die Erkenntnis auszudrücken ein Leben.

  2. #2
    Registriert seit
    Dec 2004
    Ort
    München
    Beiträge
    715
    Hallo Willo,
    die ersten zwei Strophen gefallen mir ganz gut.
    Du beschreibst die Macht der "Bilder" oder das wofür diese Bilder in deinem Gedicht stehen können, die ohne ihr Zutun bzw durch blosses Vorhandensein soviel Emotionen auslösen können.
    Die letzte Strophe dagegen gefällt mir leider nicht sie wirkt als wäre sie noch mal schnell drangepappt.
    Viel Aussagekraft hat sie meiner Meinung nach auch nicht. Ich finde das Ende des Gedichts hättest du noch etwas besser gestalten können.
    Gruß
    question
    [Geändert durch question am 30-06-2005 um 10:45]

  3. #3
    Registriert seit
    Jan 2005
    Beiträge
    556
    Da magst du Recht haben, aber die letzte Strophe reimt sich und "Ganze schreckliche
    Bilderhallen" fand ich extrem schön, achja es geht nciht unbedingt um Bilder im konventionellen Sinne
    MFGW ILLo
    Erkennen selber braucht einen Augenblick, die Erkenntnis auszudrücken ein Leben.

  4. #4
    Registriert seit
    Dec 2004
    Ort
    München
    Beiträge
    715
    Hallo Willo,
    ja deine Bilder können für vieles stehen aber nur weil es sich reimt und "schreckliche Bilderhallen" dir so gut gefallen, finde ich trotzdem nicht dass es ein gelungener Abschluss dieses Gedichtes ist.
    gruß question

  5. #5
    Registriert seit
    Jan 2005
    Beiträge
    556
    Ja Meinungen sind eben verschieden.
    Ich finde die letzte Strophe betont gut das Gefühl der Entrüstung und Hoffnungslosigkeit, das zieht irgendwie lang, immer seinm Blick auf diese "Bilderhallen" gerichtet haben zu müssen.


    MFG Willo
    Erkennen selber braucht einen Augenblick, die Erkenntnis auszudrücken ein Leben.

  6. #6
    Registriert seit
    Jun 2005
    Beiträge
    41

    Thumbs up

    hallo willo,
    Ich finde die letzte Strophe gelungen.Sie unterstreicht das Gefühl,dass einen überkommt wenn eher abstrakte Schädiger den eigenen Weg kreuzen.Dieses fast Paranoide Gefühl das die Schädiger immer mehr werden.
    Gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen entscheidenden Schritt vorwärts gekommen.

    Kommt vor im Gedränge...

    Lieber vorbeugen als auf die Füße kotzen...

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Absurde Sprüche, die keiner braucht
    Von Alfredo im Forum Humor, Satire und Rätselhaftes
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 25.01.2018, 09:05
  2. Bilder
    Von ks442 im Forum Archiv
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 17.09.2009, 11:27
  3. Das Absurde des Alltags
    Von untertanderzeit im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 03.03.2009, 19:12
  4. Das Mensch-Absurde
    Von crux im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 26.03.2008, 00:38
  5. das absurde
    Von Fate im Forum Archiv
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 06.02.2002, 19:57

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden