Traumseifenblasen

Meine Traumseifenblasen schweben
durch die Luft
tänzeln leicht wie eine Feder
Durch einen seichten Luftzug getragen
fast schwerelos
Doch ihre dünne Hülle wird aufgerissen
von den Menschen
die nur leben in der Realität
nur leben mit der Vernunft
Zerplatzen an der Oberflächigkeit
ihres da seins
Die nur sehen, was sie sehen wollen
nicht tiefgründig denken und fühlen
sind da um nur da zu sein
nicht um Träume zu erleben
nicht um Träume zu fühlen
sind da um meine Traumseifenblasen
zerplatzen zu lassen
Es bleiben nur winzige Tropfen übrig
Die viel zu schnell
am Boden liegen
Zu allem Überdruss und leid
Werden sie zertreten
von dieser Menschlichkeit