Der Moment

Mit dem steigendem Hell erwacht
ziehst du zurück die dunkle Schicht,
die dich noch trennt von der bewegenden Sicht
und dann blickst wie der Tag gemacht.

Durch das zerbrechliche Licht
lässt du herein den gelben Schein
und die eindringende Wärme ist sinnlich und rein.
Du spürst sie auf deinem Gesicht.

Ein weicher Windstoß jetzt umspielt
geschickt dein wehendes Haar,
den milden Hauch nimmst du nur wahr,
trifft zart auf doch auf dich, wie gezielt.

Und wehren wirst du dich nicht
Willst doch genießen den sommerlichen Glanz
Das morgendliche Leben ist nur für dich allein ganz,
bis der Trott den Augenblick bricht.