Thema: Gefangen

  1. #1
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    Wir sind Gefangene unseres Körpers,
    er beherscht uns und nicht wir ihn.

    Hat sich unser körper einmal selbständig gemacht,
    haben wir nie wider die kontrolle über ihn.

    Er stellt sich gegen einen,
    man braucht ihn mehr als er dich.

    Er kann auch ohne dich leben,
    aber du nicht ohne ihn.

    Reiten ist die Kunst,
    ein Pferd zwischen
    sich und dem
    Erdboden zu halten.

  2. #2
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    So also verhält es sich!
    Sieh einer an, vermutlich ist es dann eine schlechte Idee, sich ein Messer durch die Brust treiben zu wollen, oder?
    Potztausend!
    Danke für Rettung in letzter Sekunde.

    Das Messer (zwiegespaltenen Gefühls) aus der Hand legend,
    MoE
    Woraus bemerkenswerter Weise nichts hervorgeht

  3. #3
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    Du hast recht,wir sind gefangen in unserem Koerper.Die Seele ist in den irdischen Koerper gefangen,doch ohne der Seele kann der Koerper nicht existieren.Die Seele existiert aber trotzdem,auch,wenn der Koerper nicht vorhanden,oder gestorben ist.Die Seele ist ewige Energie,der Koerper unterliegt den irdischen Gesetzen,und ist endlich.
    Wenn dein Koerper dich beherrscht solltest du dich vielleicht einmal mit asiatischen Kampfsportarten,oder anderen Philosophien beschaftigen,die dir lehren,wie du der Beherrscher deines Koerpers wist.
    Ich hoffe,dass das was du in deinem Gedicht gesagt hast nicht deine wahre innere Erkenntnis ist,denn wenn,dann musst du noch viel lernen.
    Zum Gedicht:Vielleicht versuchst du einmal auf deine Schreibfehler zu achten,vielleicht haette man dann nicht so schwierig zu lesen,um auf den Sinn zu treffen:z.B.
    wieder=nocheinmal,wider=gegen
    Viel Glueck noch auf deinem Weg Amrei-lyrics
    Licht ist Nahrung fuer die Seele

    Sammlung

  4. #4
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    Danke für eure kritik.

    Nein das Gedicht habe ich einst für eine Freundin geschrieben. Die Probleme hatte sich so zu akzeptierern wie sie ist.

    Reiten ist die Kunst,
    ein Pferd zwischen
    sich und dem
    Erdboden zu halten.

  5. #5
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    Nicht schlecht... Respekt... Deine Freundin kann sich glücklich schätzen...
    LG Rena

    1. Carpe Diem-Nutze den Tag
    2. Leb Dein Leben ,so wie DU es für richtig hälst!
    3. Folge Deinem Gefühl, es wird Dich Leiten!
    4. Wenn es für Dich gut ist, ist es gut!
    5. Ordne Deine Gefühle, BEVOR Du darüber nachdenkst!

  6. #6
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    Danke für die antworten für das gedicht!
    Hab mich sehr gefreut das es mal jemand gelsesn hat.
    Schreib wider mal eins rein ^.^

    Redtigerin
    Reiten ist die Kunst,
    ein Pferd zwischen
    sich und dem
    Erdboden zu halten.

  7. #7
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    Hallo Redtigerin

    unabhängig davon, was ich formal zu deinem Gedicht alles sagen könnte, hat mich seine inhaltliche Aussage doch regelrecht umgehauen. Hätte nicht gedacht, dass man auf so abwegige Gedanken hinsichtlich der Trinintät-Relation zwischen Körper, Geist und Seele kommen könnte. Wer sich selbst als Gefangener in seinem Körper vorkommt, der hat ernsthafte seelische oder seelisch-geistige Probleme und bedarf dringend einer Hilfe. Du sagst, dass du dieses Werk für eine Freundin geschrieben hast, die sich nicht so akzeptieren konnte wie sie ist. Ja, dann verstehe ich noch weit weniger, wie solch eine Aussage ihr dabei geholfen haben soll, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

    Wir sind definitiv nicht unser Körper, der ist lediglich ein Hilfsmittel, damit wir uns hier in der relativen Welt bewegen und die Spiele treiben können, die wir glauben spielen zu müssen. Die Seele ist der ewig unsterbliche Sitz dessen, was die einen "Höheres Selbst" nennen und die anderen "Gott".

    Auch gibt es keinen sog. Ort im Körper, wo sich die Seele aufhält, im Gegenteil, sie umgiebt diesen und kennt denoch keine Begrenzung. Seelen sind eben gleichzeitig individuell und auch wiederum nicht, da es in Wirklichkeit nur EINE gibt, geben kann. Die Crux dieser Welt liegt eben genau da, in der Verkennung der Prioritäten. Solange sich eine Mehrheit der Menschen sich selbst als Körper identifiziert, der eine Seele hat (bei Atheisten sowieso müßig), kann es auch keinen Fortschritt in der geistigen Evolution geben, denn der Mensch ist exakt das, woran er glaubt, so einfach ist das.

    Habe nur mal die Fehler und grammatisch falschen Stellen markiert. Vom dichterischen Anspruch her, empfinde ich deine Verse eher als mager und blass.

    Wir sind Gefangene unseres Körpers,
    er beherscht uns und nicht wir ihn.

    Hat sich unser körper einmal selbständig gemacht,
    haben wir nie wider die kontrolle über ihn.

    Er stellt sich gegen einen,
    man braucht ihn mehr als er dich. (wir brauchen ihn mehr als er uns)

    Er kann auch ohne dich leben,
    aber du nicht ohne ihn.

    @ Amrei-Lyriks

    oh, oh, wer lehnt sich denn hier so keck wie vorlaut aus dem berühmten Glashausfenster, von wegen "Schreibfehler"? Da droht doch glatt und Gott sei Dank ein bitterböser Bumerang!

    Auch hier habe ich alle Fehler mal unterstrichen:

    Du hast recht, wir sind gefangen in unserem Koerper. Die Seele ist in den (ist im) irdischen Koerper gefangen, doch ohne der (die) Seele kann der Koerper nicht existieren. Die Seele existiert aber trotzdem,auch,wenn der Koerper nicht vorhanden,oder gestorben ist. Die Seele ist ewige Energie,vder Koerper unterliegt den irdischen Gesetzen,und ist endlich.
    Wenn dein Koerper dich beherrscht (Komma!) solltest du dich vielleicht einmal mit asiatischen Kampfsportarten, (kein Komma)oder anderen Philosophien beschaftigen,die dir (dich) lehren, wie du der Beherrscher deines Koerpers wist.
    Ich hoffe, dass das (Komma) was du in deinem Gedicht gesagt hast (Komma) nicht deine wahre innere Erkenntnis ist, denn wenn, dann musst du noch viel lernen. (nur sie?)
    Zum Gedicht:Vielleicht versuchst du einmal auf deine Schreibfehler zu achten,vielleicht haette man dann nicht so schwierig zu lesen,um auf den Sinn zu treffen:z.B.
    wieder=nocheinmal,wider=gegen
    Viel Glueck noch auf deinem Weg Amrei-lyrics

    Außerdem lässt du an keiner Stelle ein Leerzeichen nach den Kommata.

    Also auch: ab, auf die Nachsitzbank!

    lg crux

  8. #8
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    äh...crux...unser körper als hilfsmittel, die seele als das ewige? ist das jetzt ein witz? seit platon hat sich nichts getan, oder wie? der dualismus seele - körper ist doch schon per se veraltet, das wäre wenn schon meine inhaltliche kritik.
    Wie eine Klippe sollst du unbekannte und ungewöhnliche Wörter meiden (Julius Caesar de analogia)

    Neu: Drum halte still
    Die volle Schale (Werkverzeichnis)

  9. #9
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    Einen wunderschönen Fastmorgen

    Da will ich mich doch auch mal in die heitere Runde mischen und meinen Senf dazu geben. Also hallo Redtigerin
    Ich finde es immer unglaublich schön, wenn man seinen Freunden oder Verwandten ein Gedicht widmet. So etwas ist meiner Ansicht nach immer ein wunderbarer Beweis, wieviel Liebe o. Zuwendung man dieser Person doch entgegenbringt... ich glaube deine Freundin hat sich sehr gefreut
    Ansich ist die Idee des Gedichts auch nicht schlecht. Ich wäre jetzt zunächst aber nicht auf solch tiefgehende Hintergrundthemen gekommen (sprich Seele etc.) . Ich wär jetzt eigentlich ganz einfach nur davon ausgegangen, dass sich manche Menschen in ihrem eigenen Körper unwohl fühlen (unterschiedlichster Ursachen... seien es nun Über-/Untergewicht, oder die Zerstörung des Körpers durch Alkohol, Drogen oder was auch immer). So hätt ich das jetzt einfach mal ausgelegt.
    Allerdings sind da ein paar Sachen dir mir an deinem Gedicht noch nicht so ganz gefallen haben (mal abgesehen von den Rechtschreibfehlerchens, auf die du ja schon hingewiesen wurdest ). Ich finde der Text hat weniger etwas von einem Gedicht. Ich denke, man hätte gerade bei einem solchen Thema viel mehr mit Bildern arbeiten können, um die Aussage zu verstärken. Es liest sich eigentlich eher wie ein Satz. Dann gefiel mir inhaltlich zunächst die eine Zeile... "Er kann auch ohne dich leben" nicht (kam mir so verkehrt vor). Allerdings dachte ich dann an: Komapatienten... welche eigentlich nichts mehr mitbekommen, aber trotzallem leben. Daher hats dann wieder hingehauen. Trotzallem finde ich die letzten beiden Strophen sehr identisch... ich glaube fast, eine würde reichen, da die letzte Strophe nur noch mal eine Wiederholung der Zeile "man braucht ihn mehr, als er dich" ist. Trotzallem hast du dir Mühe gegeben deiner Freundin mit diesem Gedicht zu helfen... dafür ein riesiges Lob von mir
    Schreib fleißig weiter
    liebe Grüße
    Geändert von Infinity (29.04.2006 um 11:45 Uhr)
    "Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit die uns etwas gibt" (Ernst Ferstl)

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