1. #1
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    Geschichte des Mondes

    Letzte Nacht hat mir der Mond erzählt,
    dass es der Alltag ist, der sein Herz so quält
    und so versuch ich, ihn zu trösten
    doch ich weiß, ich kann es nicht
    weil ich nicht weiß, was es ist, wenn er von Erfahrung spricht.

    Weil ich nicht sehe, was er sieht, von Aggression und Selbsterfüllung,
    von der Gemeinschaft, die er liebt,
    die sich erstickt voller Verhüllung.
    Er sieht die Grenzen, die wir ziehen
    mitten durch unseren eigenen Kreis
    und mit den Regeln die wir
    lieben legen Emotion auf Eis.

    Und so fragt er mich voll Demut
    nach dieser Welt, in der ich leb,
    sind es denn Erfolg und Tugend
    oder ist es Liebe, nach was ich streb?
    Er fragt,
    diese Erde, diese Menschen
    was sind sie eigentlich noch wert?
    Ich sage,
    ist es nicht die Hoffnung
    von der dein Herz jede Nacht zert?

    Und er reicht mir seine Hand
    streichelt mir sanft meinen Verstand, und sagt
    ja, mein Kind, du hast Recht, jetzt geht es mir garnicht mehr so schelcht.



    Ich bin mir nicht so sicher, ob der zweite Absatz nicht zu unromantisch und zu "weltverbesserisch" für diese eigentlich sanft gemeinten Zeilen ist.
    Andererseits erzählt er einen für den Zusammenhang sehr wichtigen Teil der Geschichte des Mondes...
    würde nmich freuen über postings dazu!

  2. #2
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    126
    Hallo mondgeflüster,

    die Idee an sich ist gar nicht so schlecht.
    Der Inhalt passt schon, aber leider liest sich dein Gedicht nicht so flüssig, weil du verschiedene Reimfolgen verwendet hast.
    Das ist ja an sich nicht so übel, aber wenn man schon verschiede Reimkombinationen einbringt, dann muss man sie auch gekonnt einsetzen können.
    Meist sind deine Reime viel zu unregelmäßig und schlicht. Die Form deiner Strophen müsste auch mal überarbeitet werden. Das Ende ist ganz nett, aber die Reime sind unklug angeordnet.
    Du hast ein interessantes Geicht geschaffen, doch die Form und die verschiedenen Reimstiele zerstören den Lesefluss!

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