Ich habe lange überlegt in welche Kategorie ich nun Posten
soll und bin zu dem Entschluss gekommen das mein Gedicht
hier am besten passt.

Wenn ich einem Mod durch Falschposten unnötige Arbeit
gemacht habe tut es mir wirklich Leid und ich entschuldige
mich aufrichtig dafür, es war sicher keine Absicht.

Jetzt endlich zu dem Gedicht



Betrübt schau ich dem Himmel entgegen.
Es ist dunkel, finster die Nacht.
Der Atem der Erde haucht über meine Arme.
Kälte breitet sich in mir aus.

Tausende Gedanken, Gefühle, die Liebe
schwirren wie ein Schwarm kleiner Fledermäuse
um mich herum. Sie greifen nach mir.
Grausam graben sie ihre nadelspitzen Zähne
in mein Fleisch.

Rotes warmes Blut tropft aus meinen Wunden.
Gierig schlürfen sie es auf.
Zu schwach, zu gleichgültig
um sich zu wehren.

Das Leben rinnt aus meinen Adern.
Der Tod reicht mir die Hand.
Benommen taste ich
nach dem vermoderten Wesen.

Mächtige Arme packen mich fest
die Wärme der Berührung
lindert meine Schmerzen
erfüllt mich mit unerwartetem Glück.

Ich öffne die Augen
und schaue in das
wunderschönste Gesicht
das ich mir jemals
zu erträumen wagte.

Voller Anmut und Schönheit.
Überwältigt von diesem Wesen
kann ich den Blick
nicht mehr von ihr wenden.

Zwei riesige Schwingen
die Federn aus weißem Licht
verwischen, voller Harmonie
mit jeder Bewegung.

Sie streicht mit ihrem Flügel
über die Wunden an meinem Körper.
Es kitzelt mich, die Anmutige,
die sanfte Berührung
dieser unheimlichen Magie

Ich schaue mich um.
Die Fledermäuse sind verschwunden
und auch die kalte knochige Hand
die der Tod mir reichte.

Voller Glück wende ich mich zu dem Engel.
Doch er ist bereits weiter gezogen,
alles wie ein Traum verflogen.
Doch es war kein Traum
denn ich spüre noch ihre wohltuende Berührung.