Thema: Verzweiflung

  1. #1
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    9
    Umhüllt in Seide so weich wie zart
    so wie's sich mancher träumen mag
    erblick ich Dich aus weiter Sicht
    wie du einfach zusammenbrichst

    Aus Sorge um Dich renn ich zu dir
    und höre nur ein "Hilfst du mir?"
    Dieser Klang wo kommt er her?
    Bitte sage es nur einmal mehr

    Bewegungslos und ja nicht atmend
    nur auf Deine Stimme wartend
    kommt's mir vor die kurze Dauer
    als wär der Tod Dir auf der Lauer

    Schon ganz verschwitzt und total nass
    ruf ich nach Dir komm sag schon was
    Die Sorge um Dich was mich grad treibt
    fragt sich nur wo ist das Weib

    Für Spielchen bin ich nicht zu haben
    kannst'd nicht mehr nach Hilfe fragen?
    Wieso werd ich so oft geprobt
    und wo bleibt mein verdienter Lob?

    Immer wieder kommt es vor
    es ist egal wonach ich bohr
    Baustellen hier und dort und überall
    bis ich auf die Schnauze fall’

    Die Gruben die ich um mich seh
    da sag ich nur ohje minee
    Den Weg den ich gelaufen bin
    wo ist er denn auf einmal hin?

    Schon wieder hab ich mich verirrt
    und meine Falle selbst kreiert
    So dumm wie blöd warte ich jetzt
    so hilflos und total entsetzt

    Weit und breit ist Niemandsland
    Junge Junge bleib bei Verstand
    Den Glauben den ich an Dich hielt
    hat sich wohl nun ausgespielt

    Ich wollt Ihr helfen und Ihr geben
    wieder ein normales Leben
    Das Fazit dass daraus entspringt
    ist dass mir der Tod zuwinkt
    Das Leben ist ein Spiel, dass wir nicht spielen. Wir sind Teil des Spiels welches von anderen gespielt wird.

  2. #2
    Registriert seit
    Jun 2005
    Ort
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    Beiträge
    269

    hey Philosophie,

    das lyr. Ich hilft immer anderen Menschen,vergisst aber sich selbst, und vergisst auch sein eigenes Leben zu leben.
    Der Lebensretter in der Not sozusagen. Ich würde noch ein bisschen an den Strophen feilen, denn ich finde es schade, das ab Strophe fünf die Zeilen auh kürzer werden.

    "Umhüllt in Seide so weich wie zart
    so wie's sich mancher träumen mag
    erblick ich Dich aus weiter Sicht
    wie du einfach zusammenbrichst

    Aus Sorge um Dich renn ich zu dir
    und höre nur ein "Hilfst du mir?"
    Dieser Klang wo kommt er her?
    Bitte sage es nur einmal mehr"

    In Strophe eins heißt es dass er sie Zusammenbrechen "sieht". Aber in Strophe zwei Zeile drei heißt es dann "Dieser Klang wo kommt er her" Für mich ist das etwas unlogisch.
    Deine Reime finde ich manchmal sehr orginell, aber manchmal hast Du auch welche erwischt, die man schon alle keent.
    Dein Gedicht ist noch ein bisschen Überarbeitungsfähig, aber dennoch fine ich die Idee wie Du sie Umgesetzt hast wirklich toll!

    Liebe Grüße

    Sara
    Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Mißerfolg zum anderen zu gehen,
    ohne seine Begeisterung zu verlieren.
    (Winston Churchill)
    _
    Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein

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