dem nacken anliegend, gewellt und seidenbleich,
ruhen feine narben, stoisch und doch vergessen.
sie klirren taub und riechen dumpf nach dunkler scham.

darüber kriechen kleine schwarze finger,zweifelnd forschend,
den kühlen schmerz darin zu finden,
doch stets bemüht die kaligraphie des schweigens zu entschlüsseln.

erst als sich die wunden nägel in blutende kerben gruben,
fassten sich Sein und Werden bei den händen.
das War jedoch träumte den purpurnen schmerz und lachte beseelt.