ER
Seiner Frau ist er, ach so müd' geworden.
Das macht ihm Wut, macht ihn rasend.
Sie ist so fett und ist so träge.
Im Bette sieht er sie schlafend.
Ist für ihn, als ob's nur eine Lösung gäbe.
So nimmt er Axt, nimmt er Beil.
Und bietet seine Frau dem Tode feil.


ER
Er ist der Jäger und zur Jagd
hat er die Flinte in der Hand.
Und er ist's, von dem man sagt,
dass er Sex mit Tieren mag.

Mit der Büchse in der Hand
schleicht er vom dichten Waldesrand
hinein ins dunkele Gehölz.

Er sieht das Pferd,
das, das er begehrt.
Ein Schuss ein Knall
kein Wiederhall.

ER
Blut tropft ihm aus seinem Maul
Ist teils von ihm teils vom Gaul
Gebissen hat er tief ins Pferd
Mit dem er sich so lang vermehrt
Seit Tagen liegt das Tier im Hof
Schimmelt, gammelt ist doch famos
Die Liebe zu dem Hengst ist groß
Er presst ihn fest an seinen Schoß
Das Vieh ist tot, wen juckt das schon
Er ist heiter, und ach so fromm.

ER
Man hat gefunden Frau und Pferd
Hat raus gefunden, wo er verkehrt.
Und auch ihn hat man gefunden dann.
Doch weggesperrt hinter stählernen Gittern
Dringt nach Außen weder Bangen noch Zittern.
Es hallt nur laut aus seinem Rachen
Ein fürchterlich lüsternes Lachen
Denn zu Freuden seiner Begierde
Huschen auf dem Boden Nagetiere.