1. #1
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    In der Nacht,
    in der sie starb
    war sie allein.
    Niemand
    hörte ihren Schrei von Wänden hallen.
    Niemand,
    der sie hielt und wiegte.
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  2. #2
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    Hey Dete,
    ein sehr schönes,todtrauriges Gedicht
    hast du da geschrieben.
    Es gefällt mir sehr gut-auch,dass es
    Nacht ist als sie stirbt.
    Ungefähr genauso fühle ich mich auch
    oft,besonders in letzter Zeit.
    Handelt das Gedicht von jemandem den
    du kennst oder ist die Handlung fiktiv?
    Mach´s gut und alles Liebe,
    Angel Eyes

  3. #3
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    Nein es handelt eigendlich von einer wirklich großen Liebe, die gestern Nacht gestorben ist. Schnief Das Mädchen ist also mehr Metapher für mich. Na ja, irgendwie handeln auch noch immer fast all meine Gedichte irgendwo mit von meiner ehemals besten Freundin, die vor einigen Jahren starb. Warum fühlst du dich in letzter Zeit so? Wenn ich als änlich fühlende fragen darf

    Gruß Dete
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  4. #4
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    Ich verstehe was du meinst (glaube ich zumindest).Das tut mir sehr leid für dich,ich weiß,wie weh das tut.
    Dass ich gesagt habe,dass ich ähnlich fühle bezieht sich weniger auf das Sterben als eher auf die absolute Einsamkeit...obwohl...bei dir ist die Liebe gestorben.Bei mir war es die Freundschaft zu zwei Menschen,die mir sehr viel bedeuten und denen ich mein Leben anvertraut hätte.Aber es ist viel passiert und ich frage mich ob dieses Vertrauen so berechtigt war.Ich habe eigentlich fast nur gegeben ohne wirklich etwas zurückzubekommen.Es heißt zwar,Liebe fängt da an wo man keine Gegenleistung erwartet,aber eine Freundschaft ist doch auch ein Geben und Nehmen.Nicht,dass man eine Strichliste führt nach dem Motto:"Oh,da schuldest du mir aber noch was",aber ich finde,wenn man wirklich immer für jemanden da ist und um 4 uhr nachts 5 Kilometer mit dem Rad fährt um jemanden,dem es schlecht geht in den Arm zu nehmen,dann kann man doch evtl. erwarten,dass derjenige einem später wenigstens zuhört wenn man ihn mal anruft um sich über etwas auszusprechen oder so..Nicht,dass das alles wäre,das ist nur ein winziges Stück.Naja,und ich fühle mich eben im Moment so einsam,dass ich denke:wenn ich sterben würde,würde meine Schreie auch niemand hören (wollen).
    Das ist jetzt hier ein bisschen lang geworden und klingt wohl sehr oberflächlich aber es musste einfach mal raus.
    Danke,dass du nachgefragt hast,Dete!
    Alles Liebe,
    Angel Eyes

  5. #5
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    Hey, dafür mußt du dich doch nicht bedanken. Wenn du jemanden zum Frust erzählen brauchtst, kannst du auch gerne mailen. Ich habe zur Zeit viel Zeit. Soviel, daß ich ohne Probleme Sorgen anderer Menschen durchdenken kann. Mit Freundschaften habe ich wirklich glück (von meiner toten Freundin mal abgesehen). Ich habe eine wirklich großartige beste Freundin, die immer da ist. Nur leider wohnt sie jetzt weit weg und der Mann, der mich in den Arm nehmen und verstehen konnte liebt mich nicht mehr. Einsamkeit ist so menschlich und doch so gegen alles verstoßend, was Menschen brauchen.
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  6. #6
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    ein sehr sehr schönes gedicht ist es!!!
    *zitter*
    es geht echt unter die Haut!
    Trenne dich nie von deinen Traeumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, doch aufgehoert haben zu leben...



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