so, jetzt mein zweites Gedicht auf dieser Seite, ich bin auf den Geschmack gekommen. es ist schön, mit anderen Menschen offen über seine Gedanken sprechen zu können.

So, hier mein Gedicht:

bleib nicht stehen, renne, renne
dreh dich nicht um
schau nicht zurück
Sie jagen dich,
verfolgen,
hetzen,
in die Berge
richtung Meer
Halt, bleib stehen!
Oh mein Gott!
Er wird doch nicht-
Immer weiter, runter, runter
Es schäumt die Gischt
Der Felsen bricht
ich falle, falle
schwebe
fliege
Wie ein Stein
dem Meer entgegen
Schreie, schreie
rette mich
kehre zurück
Du schließt mich in die Arme
umhüllst mich, hüllst mich ein
Wir liegen beieinander
ich versinke in deinem Blick
Er nimmt mich gefangen
fesselt mich
und ich bin glücklich wie noch nie
wir schwören uns, für immer und ewig
wollen wir beisammen sein
unzertrennlich, eins
Wer reißt dich fort?
Wer nimmt dich mir?
wirbel
ströme
hektik
Krieg
Rot
und
blau
Das Meer kommt näher
immer näher
schreit mich an
hier bin ich
komm
Ich lasse los
kann nichts mehr tun
und falle, falle
schwebe
fliege
Wie ein Stein
dem Meer entgegen
Schlage auf
und tauche ein
Kühle
Stille
Ruhe
Endlich ruhe
Klar und rein
unverfälscht und echt
Das leben schwindet
Ich sehe seinen schein
Er steigt auf
Ein kleines Licht
Wird kleiner, immer kleiner
Ich schließe die Augen
Ein letzter, tiefer Atemzug
Ich komme
ich komme
sehe dich im Nebel
Ich komme!
Ich strecke meine Arme aus
Und du stehst da
und lächelst
mich an
Dann bin ich da
schließe dich in die Arme
und du mich
Wir halten uns
Jetzt nur noch wir
in unserer Welt
du und ich
für immer und ewig



ich freue mich über jede Meinungsäußerung.
Liebe grüße, luna.