1. #1
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    Wie ein Pfeil trifft es in seine Seele,
    Wie ein Spiegel der zerbricht.
    Aus einem Bild werden viele,
    Aus vielen Wegen keiner.
    Alles ausgeschlossen,
    Alles nur vergeblich.
    Wie die einzige Tür hinaus,
    Zu weit weg sie zu erreichen.
    Werd hier wohl verewigt sein,
    In meinem eignen alten Abbild.
    Er schlägt mit seinen Flügeln,
    Zu fliegen wo hin er will.
    Er ist frei er ist stark,
    Doch das bin ich nicht.
    Zu schmal um durchzugreifen,
    Die Gitterstäbe meiner gefangenen Gedanken.
    Ein Licht das leuchtet,
    Das du nicht sehen kannst.
    Ein Gefühl von Freiheit,
    Das du nicht besitzt.
    Die Liebe die du immer in dir trägst,
    Die aber niemals erwidert wird.
    Ein Schmerz,
    Mit nichts zu beschreiben.
    Wie der einzige Weg voran,
    Verlaufen in meinen Gedanken.
    Ich kann nicht mehr,
    Bin am Ende meiner Kräfte.
    1000 Gedanken,
    1000 Gefühle.
    Kein Sinn in allem,
    Kein Leben mehr für das ich leb.
    Es könnt doch alles leichter sein,
    Dass ich nicht diesen Schritt tun müsste.
    Ich bin allein.

  2. #2
    Registriert seit
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    44
    Irgendwie erinnert dies Schreiben an Lose Gedanken, wortlos zu papier gebracht, um dort in unvollendeter Weise ihr Dasein zu fristen.
    Wieviel wirkungsvoller wären jene geistigen Spielereien, um wieviel stärker spürte man jenen Schmerz, würde nur die Form der Worte ein wenig mehr preisgeben, als schlichtes dastehen.

    Weder Reime noch Metrik sind ein Zwang. Doch helfem jene dem Leser sehr, sich in der Wortfülle zurecht zu finden, und andererseits ermöglichen sie dem Schreiben den lesenden zu führen.

    Wie ein Pfeil trifft es in seine Seele,
    Wie ein Spiegel der zerbricht.
    Aus einem Bild werden viele,
    Aus vielen Wegen keiner.
    ...
    Ein Licht das leuchtet,
    Das du nicht sehen kannst.
    Ein Gefühl von Freiheit,
    Das du nicht besitzt.


    Wenngleich auch dies bei weitem nicht ausgearbeitet, so liesse sich der leser beispielsweise auf diese Art führen:

    So wie ein Pfeil trifft es die Seele,
    wie ein Spiegel der zerbricht.
    Aus einem Bild da werden viele,
    und so mancher Weg erlischt.
    ...
    ein Licht dass dir den Weg erleuchtet,
    du bist blind und siehts es nicht,
    Die Freiheit, die so viel bedeutet,
    du stehst da, und kennst sie nicht.

    wirkliches dichten kann man auch dies nicht nennen, doch nimmt es im Anschein wenigstens irgendeine Form an.

    In diesem Sinne...
    Kritik ist nicht erwünscht, sondern erbeten.

  3. #3
    Registriert seit
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    Beiträge
    11
    danke für das feedback...ja es klingt wirklich besser, aber es sind doch immer kleine wortteile, die etwas bestimmtes aussagen, sodass es für manch einen leser eine sinnbildliche differenz dieser beiden möglichkeiten geben könnte. aber rein vom leserlichen weniger dem inhaltlichen, ist es doch ein guter tipp

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