Thema: Erkenntnis

  1. #1
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    Tragend wankt` ich unter Sternen,
    bin gereist mein Leben lang,
    auf dem Wege musst` ich lernen,
    Hört` schon still den Glockenklang.

    Gereist durch Gedanken in mir,
    durch tiefe Träume und
    das Meer. Nichts konnt` mich halten hier,
    bin schnell gesunken bis zum Grund.

    Glück wurd` bei mir auf der Reise,
    zu selten nur gefunden.
    Da versprach ich mir ganz leise,
    die Liebe zu erkunden.

    Die Liebe konnt` ich nicht erklärn`,
    kam von irgendwo und blieb,
    kam, um das Leben zu erschwern`,
    manchen in den Tod sie trieb.

    Ich find schon Glück, so sagt` ich mir,
    jeder Mensch, der ändert sich,
    alles kann man finden hier,
    alles, nur Himmel nicht für mich.
    sadness is necessary to remember the good

  2. #2
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    Hallo chloey,

    erstmal willkommen hier. Ist das dein Erstes Gedicht? Wenn ja, muss ich sagen, es ist echt nicht schlecht!

    Was mir nicht gefällt ist s1,z4. Wo kommt auf einmal der Glockenklang her? Und was musstest du lernen? Vielleicht kannst du mit Folgenden Reimen eine bessere Lösung finden!
    Drang (drängen, Drang), zwang (zwängen, Zwang), Klang (Klang, klingen), Sang (singen), rang (ringen).

    Was mir auch nicht so gut gefällt, ist der Schluß, hier erwarte ich mehr. Irgendetwas, was mich nochmal richtig zum Denken anregt. Aber ich bin mir sicher du machst das schon .

    Nun widme ich mich mal der Metrik, die mir einigermaßen eingehalten scheint.

    Tragend wankt` ich unter Sternen,
    bin gereist mein Leben lang,
    auf dem Wege musst` ich lernen,
    Hört` schon still den Glockenklang.

    X x X x X x X x
    X x X x X x X
    X x X x X x X x
    X x X x X x X


    Gereist durch Gedanken in mir,
    durch tiefe Träume und
    das Meer. Nichts konnt` mich halten hier,
    bin schnell gesunken bis zum Grund.

    x X x x X x x X - ließ mich sehr stocken, beabsichtigt?
    x X x X x X
    x X x X x X x X
    x X x X x X x X (btw diese Strophe gefällt mir nicht so, von den Reimen und auch von der Metrik.)

    Glück wurd` bei mir auf der Reise,
    zu selten nur gefunden.
    Da versprach ich mir ganz leise,
    die Liebe zu erkunden.

    X x X x X x X x
    x X x X x X x
    X x X x X x X x
    x X x X x X x

    Die Liebe konnt` ich nicht erklärn`,
    kam von irgendwo und blieb,
    kam, um das Leben zu erschwern`,
    manchen in den Tod sie trieb.

    x X x X x X x X
    x x X x X x X
    X x x X x X x X (oder: x X x X x X x X, aber das Komma lässt mich zur version 1 tendieren)
    X x X x X x X

    Ich find schon Glück, so sagt` ich mir,
    jeder Mensch, der ändert sich,
    alles kann man finden hier,
    alles, nur Himmel nicht für mich.

    x X x X x X x X
    X x X x X x X
    X x X x X x X
    X x x X x X x X

    ich hoffe du kannst mit meiner Kritik etwas anfangen.

    eischi.
    Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.
    Douglas Adams

    Noch sind wir zwar keine gefährdete Art, aber es ist nicht so, daß wir nicht oft genug versucht hätten, eine zu werden.
    Douglas Adams

    Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
    Douglas Adams

  3. #3
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    hallo eischi,

    danke für deine tipps.
    und nein, ist nicht mein erstes gedicht. eher mein erstes, dass hier veröffentlich wird
    die zweite strophe ist mir nicht so gelungen, wie du schon gemerkt hast.
    aber da dies eines meiner "10 min.- gedichte" ist, dachte ich, es wäre nicht so schlimm.
    das der zweite vers bei der zweiten strophe so abbricht, war mehr oder weniger beabsichtigt (enjambement, wie mein deutschlehrer sagt .
    also, danke nochmal für`s durchlesen und kritisieren.

    chloey
    sadness is necessary to remember the good

  4. #4
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    Hallo chloey,

    ich hab in der ersten Strophe die letzte Zeile geändert (das ich mit der ein Problem hatte, weißt du ja ) und die zweite Strophe hab ich versucht zu überarbeiten. Ich hoffe sie gefällt dir, wenn nicht, arbeiten wir solange daran, bis sie dir gefällt Das kriegen wir gebacken!

    eischi.


    Tragend wankt` ich unter Sternen,
    bin gereist mein Leben lang,
    auf dem Wege musst` ich lernen,
    wie die Glocke damals klang.

    Gereist durch Gedanken in mir,
    durch tiefe Träume in den Schlund.
    Nichts konnte mich halten hier,
    ich sank hinab zum Meeresgrund
    Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.
    Douglas Adams

    Noch sind wir zwar keine gefährdete Art, aber es ist nicht so, daß wir nicht oft genug versucht hätten, eine zu werden.
    Douglas Adams

    Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
    Douglas Adams

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