Thema: Umwege

  1. #1
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    Kind sein
    wenn der Flügelschlag der Schmetterling lockt
    mit aufgeblähtem Segel
    an eine unbekannte Küste treiben
    tanzen
    wenn ein Schneekristall vergnügt zur Erde flockt
    wirbeln mit dem Blatt im Wind
    statt seelenlos am selben Weg zu bleiben.

  2. #2
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    hey weit,
    ich wollt auch ma son gedicht über die kindheit schreiben so wie du, aber ich hab nie die richtigen worte gefunden...
    aber deins find ich einfach toll es spricht mir aus der seele (hört sich jetz zwar albern an is aber so).

  3. #3
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    Danke Mädelohnenamen

    dieses Lob freut mich außerordentlich.

  4. #4
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    Doch es stimmt, es spricht aus der Seele. Als kleines Kind kann man nicht einfach stehen bleiben, man will immer neues sehen und entdecken - mit der Natur rennen und spielen.
    Wunderschön
    Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. (F. Nietzsche)

  5. #5
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    Auch mir gefällt dein Gedicht sehr gut.
    Sehr schöne Bilder fangen die Fähigkeit (die meistens nur noch Kinder besitzen und den Erwachsenen verloren gehen) ein die so schönen Ereignisse/Gegebenheiten noch zu sehen anstatt nur geradeaus zu blicken/zu gehen.
    Ich muss Plaristo in dem Sinne wiedersprechen, dass es schon nach einer Aufforderung Stehen zu bleiben bzw. Inne zu halten und auch mal Umwege zu gehen klingt.
    Den Blick für die Schönheit nicht durch starres Geradeausgehen zu verlieren und durch "Umwege" einen viel reichhaltigeren facettenreicheren Weg zu gehen.
    Nicht dem Umweg als Hürde sondern als Gewinn zu sehen.
    Gruß
    question

  6. #6
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    Du hast mir nicht wiedersprochen question, sondern nur noch etwas hinzugefügt - man kann es hierbei doch sehr unterschiedlich interpretieren, und deine Interpretierung ist doch noch lehrreicher als meine.
    Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. (F. Nietzsche)

  7. #7
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    Danke Plaristo und Question - ich freue mich über euer Lob und die Interpretation ist genau richtig - ihr sagt auch beide dasselbe - da ist kein Widerspruch.
    ich glaube es ist beim Film "American Beauty" - da gibt es eine Szene, wo gefilmt wird, wie ein Blatt im Wind wirbelt - dieses Bild ist wunderschön und sowas auf die Art, meine ich mit meinem Gedicht.

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