1. #1
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    Es traeumte mir ein wunderbarer Traum
    Ich hoerte entfernte Stimmen rufen
    Kind,welch sonderbares Lied
    ertoent aus meinem Seelengrund.

    Es steigen die wuest tobenden Meere.
    es verweht am Himmel graugelber Rauch.
    Menschen sollten sterben,
    die Gesaenge verstummten auch.

    Die Wunden werden weiterhin schmerzen
    Klirrendes Eis wird nun langsam schmelzen
    in warmen Sonnenstrahlen,
    wie zum trinken tiefe Schalen.

    Die Luft und der Duft um mich rundherum
    laesst die freudigen Blicke verbluten
    ich tauche und es vergeht,
    was wund lag in Sonnenfluten.

    Der Tag beginnt in blutroter Freude
    milchiger Nebel vermischt sich mit Licht
    wenn gefrierende Hoffnung
    hinter dem Horizont zerbricht.

    Wie die Krone eines Ahornbaumes,
    gross und verfliessend im lichternen Raum,
    gespenstischer Augenblick
    in meinem so seltsamen Traum

    Versuche es wieder aufzuheben
    und jemanden Traurigen zu geben,
    aus welchem dann maerchenhaft,
    es Klaenge des Himmels erschafft.

    Damit er sich freut an diesem Geschenk.


    Notizen vom 25.2. - 1.3.1976
    zusammengefasst und ueberarbeitet am 7.7.2005
    [Geändert durch Amrei-lyrics am 13-07-2005 um 16:56]
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  2. #2
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    hallo amrei

    ich finde dein gedicht von der wortwahl her sehr schön, es ist jedoch nicht angenehm zu lesen, da sich der rhytmus des gedichtes ständig ändert. daran solltest du noch feilen, wie zum beispiel in strophe 2. das "einige sollten sterben" passt meiner meinung nach absolut nicht in den kontext des werkes, beim lesen stört es enorm. in strophe 6 würde ich anstatt verfliessend lieber zerfliessend schreiben und in der letzten strophe klingen die beiden letzten zeilen aufgrund falschen taktes nicht so gut.
    versuch doch, das noch etwas zu ändern. alles in allem ist das gedicht nicht schlecht!!
    gruß, dancefloor

  3. #3
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    Hallo Dancefloor!
    Du wirst es vielleicht nochmals gelesen haben - ich habe ein wenig veraendert.Ich weiss selbst natuerlich nicht,ob das reicht,um den Lesefluss zu verbessern.Waere gut nochmals Ruecksprache zu halten.Danke Amrei-lyrics
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  4. #4
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    Hallo Amrei
    Es ist schon etwas besser geworden, habe ich das gefühl, aber ich glaube auch, dass das nicht ganz ausreicht, da schließe ich mich nina an. es fällt auf, dass du jetzt in jeder strophe diesen metriksprung machst. dadurch entsteht ein gewisser rhytmus, der eigentlich ganz interessant ist. ich finde allerdings immer noch, dass man das gedicht nicht sooo angenehm lesen kann... Das "Menschen sollte sterben" finde ich weit aus besser als "einige sollten sterben", aber es bleibt diese unregelmäßigkeit beim lesen. versuch doch, es noch etwas mehr auszubessern und vielleicht das ganze gedicht in einen einheitlichen rhytmus zu bringen. wenn dir das zu viel arbeit ist oder du (wie ich selber leider auch weiß *g*) sehr an dem gedicht hängst, wie es ist, würde ich es jetzt so lassen.
    Ein schönes gedicht.
    Gruß,
    dancefloor

  5. #5
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    Ich habe mich jetzt toll reingesteigert,ob das besser ist weiss ich nicht:

    Es traeumte mir ein wunderbarer Traum,
    entfernte Stimmen,sie rufen nach mir.
    Welch sonderbares Lied erklingt,
    vertont in meinem Seelengrund.

    Es steigen wilde Wogen aus dem Meer.
    Verwehen,himmlischen,gelbgrauen Rauchs.
    Die Menschen sollten sterbend flieh'n,
    Gesaenge hoert man jetzt nicht mehr.

    Die Wunden werden weiter schmerzend sein.
    Klirrendes Eis wird nun langsam getaut
    im warmen Sonnenstrahlenschein,
    ertrinken wir im Himmelsblau.

    Es weht die Luft,der Duft so ungeteilt,
    freudige Blicke verbluten in Glut.
    Ich tauche ab und es verheilt
    die off'ne wunde Sonnenflut.

    Der Tag beginnt,blutroter Freudentag,
    milchiger Nebel vermischt sich mit Licht,
    es friert die Hoffnung und zerbricht.
    der Horizont war viel zu weit.

    Die Krone eines Ahornbaumes wiegt,
    gross und verfliessend in lichternen Raum,
    der Augenblick gespenstisch fremd,
    so seltsam mein gemalter Traum.

    Versuche aufzuheben unser Bild,
    gib es dem traurigen Menschengefuehl,
    aus welchem dann so maerchenhaft,
    der Klang,das Glueck uns neu erschafft.

    Der Geist,sich freut,fuer das Geschenk.


    Wenn du Zeit hast bitte kritisiere nochmal,damit ich weiss was noch immer falsch waere.Danke
    Amrei-lyrics
    [Geändert durch Amrei-lyrics am 14-07-2005 um 11:36]
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  6. #6
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    Hallo Amrei,

    hier kommt die nächste Kritik
    Also, das mit der Metrik hast du jetzt klasse hingekriegt!! Glückwunsch!
    Aber ob das besser ist weiß ich gerade auch nicht so genau, ich lese es mir nochmal durch.
    Denn deine Technik ist in der neuen Version (viel!) besser, aber du hast nicht so schöne Worte getroffen wie in der alten. Z.B. die "wüst tobenden Meere" und so etwas hat mich fasziniert. Du hast den Sinn der einzelnen Strophen jetzt ein wenig verdreht, aber das finde ich teilweise gar nicht so schlecht. Schau doch mal, ob du die Worte der anfangsversion und die metrik der neuen beibehalten kannst! ich glaube, dann ist es perfekt
    Ich finde die erste Strophe deiner ersten version besser als deine neue strophe. wieso behälst du die nicht einfach? ich fand die toll, die metrik hat gestimmt und die worte sind himmlisch *g* ach so, und noch was: eigentlich soll dein gedicht doch nicht gereimt sein, oder? mir ist aufgefallen, dass du teilweise ganze strophen gar nicht reimst, aber die nächste strophe als kreuzreim aufgebaut ist. wie wolltest du es denn jetzt haben? liebe grüße, freue mich schon auf deine antwort,
    dancefloor

  7. #7
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    bist du noch da?
    Ich freue mich über eine Kritik:
    Die Gedanken sind frei , Geheimnisse der Liebe, Gitterstäbe , Nacht der Menschheit , Zweifel ,

    Schwarze Engel , Vergängliches Glück
    (unter Liebe und Romantik)

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    Eine Definition der Leidenschaft (unter Kurzgeschichten)

    Wer bin ich? , Der Mord (unter Philosophischem)

  8. #8
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    ich sag jetzt auch nochmal was zum inhalt...
    also, wie gesagt, die wörter fand ich in der ersten version teilweise sehr schön, doch was willst du mit dem gedicht genau sagen? an eine interpretation wage ich mich auf keinen fall, weil mir das gedicht doch manchmal sehr unverständlich erscheint. eine kleine frage: ist das ein persönliches, "verschlüsseltes" gedicht? das kenne ich nämlich von mir selbst. zB mein "Geheimnisse der Liebe" ist so eines. eigentlich schreibt man seine eigenen gefühle hinein, weiß was man mit der einen oder anderen strophe meint oder fühlt, aber für die außenwelt ist es unverständlich. gehört dein gedicht zu dieser kategorie?
    dancefloor
    Ich freue mich über eine Kritik:
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  9. #9
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    Hallo. So,nun bin ich wieder das mit der dritten Version.So kann ich gut die Mertrik lernen.Ich hoffe ihr habt Zeit es nochmals zu lesen.Sicher bin ich mir nicht.


    Es traeumte mir ein wunderbarer Traum.
    Ich hoerte entfernte Stimmen rufen.
    Kind,welch sonderbares Lied
    ertoent aus meinem Seelengrund!

    Es steigen die wuest tobenden Meere.
    Es verweht am Himmel graugelber Rauch
    Mrenschen sollten sterbend fliehen,
    die Gesaenge verstummten auch.

    Die Wunden werden weiter schmerzend sein
    das klirrende Eis wird langsam schmelzen
    warmer Sonnenstrahlen Glut
    zum Trinken,wie ein Sonnenwein

    Es weht die Luft,der Duft so ungeteilt,
    es verbluten Freudensblicke so wund.
    Tauche ich,und es verheilt,
    die Wunde in Sonnenflut.

    Der Tag beginnt blutrot,ein Freudentag,
    der milchige Nebel mischt sich mit Licht.
    Hoffnung eingefroren ist
    und hinterm Horizont zerbricht.

    Die Krone eines Ahornbaumes wiegt
    und verfliesst schattiert im lichternen Raum
    Augenblick gespaenstisch fremd
    in meinem so bunten Traum.

    Versuche aufzuheben unser Bild
    und jemand Traurigen zu geben
    maerchenhaft erscheint der Ton,
    der Himmelsklaenge uns erschafft.

    Der Geist sich freut,fuer das Geschenk.

    Fuer irgendeine inhaltliche Strellungnahme bin ich im Moment zu erschoepft.

    Amrei-lyrics



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  10. #10
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    Mist, jetzt bist du wieder in deinen falschen trott gefallen. Fällt dir das auf? Deine worte sind jetzt wieder schön gewählt, aaaaaber die metrik, jaja...
    pass auf, das kann doch gar nicht richtig sein:

    10 Die Wunden werden weiter schmerzend sein
    10 Das klirrende Eis wird weiter Schmelzen

    Dann aber:

    7 Warmer Sonnenstrahlen Glut
    8 Zum Trinken, wie ein Sonnenwein.

    da ist doch kein rhytmus drin! manchmal verfällst du in eine schöne strophe, wie zB strophe 1, 2 und die letzte. ich VERSUCHE(!) mal, es neu zu schreiben
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  11. #11
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    Strophe 1 und 2 bleiben wie sie sind

    9 Die Wunden werden weiter schmerzen
    9 Klirrendes Eis wird weiter schmelzen
    8 Von warmen Sonnenstrahlen Glut
    8 Zum Trinken, wie ein Sonnenwein.

    9 Es weht die Luft, Düfte ungeteilt.
    10 Verblutende Freudensblicke, so wund.
    8 So tauche ich, und es verheilt,
    9 Meine Wunde in der Sonnenflut.

    7 Freudentag beginnt blutrot
    8 Milchiger Nebel fließt in Licht.
    8 Hoffnung, die eingefroren ist,
    8 Und hinterm Horizont zerbricht.

    10 Die Krone eines Ahornbaumes wiegt
    9 Zerfließt schattiert im lichternen Raum.
    8 Der Augenblick gespenstisch fremd
    8 In meinem sonst so bunten Traum.

    Letzte strophe und zeile bleibt so.

    Es ist zwar immer noch nicht metrisch ganz richtig, doch es ist ein sichtbarer (hörbarer) Rhytmus drin. wie findest du es so? gruß, dancefloor
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  12. #12
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    Wink

    hallo amrei,
    würdest du mir eine kritik zu meinem gedicht "geheimnisse der liebe" schreiben? Bittöööö da hat noch keiner was zu geschrieben.
    schreibst du eigentlich auch kurzgeschichten?
    kann man definitionen da rein schreiben? also ich weiß ja nicht, aber ich habe eine definition über die leidenschaft *smile* da rein gesteckt. guckst du dir die auch mal an?
    liebe grüße, dancefloor
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  13. #13
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    Es traeumte mir ein wunderbarer Traum.
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    Das klirrende Eis wird langsam schmelzen
    in so warmen Sonnenstrahlen,
    wie zum Trinken tiefe Schalen.

    Die Luft,der Duft um mich ganz herum,
    laesst die freudigen Blicke verbluten.
    Ich tauche ab und es verheilt,
    was offen lag in Sonnenfluten.

    Der Tag beginnt in blutroter Freude
    milchiger Nebel vermischt sich mit Licht,
    wenn frierende Hoffnung zergeht
    und hinter dem Horizont bricht.

    Die Krone eines Ahornbaumes wiegt
    und verfliesst schattiert im lichternen Raum,
    ein gespenstischer Augenblick
    in meinem so seltsamen Traum.

    Ich versuche es immer aufzuheben
    jemandem der traurig ist zu geben
    aus welchem dann so maerchenhaft
    es Klaenge des Himmels erschafft.

    Es freut den Geist dieses Geschenk.

    Ich denke trotzdem es immernoch Fehler hat ist es so am besten.Was denkt ihr?
    Amrei-lyrics
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  14. #14
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    Nee, du, jetzt ist es ganz schlimm.
    Keine schönen worte, keine schöne metrik.
    wie fandest du meinen vorschlag? anscheinend nicht so gut.
    dancefloor
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