1. #1
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    Seltsam wars im Nebel,
    als das Meer in Fluten ging,
    und ein Nixenmaedchen,
    freudvoll anzusehen
    austrat aus dem Wasser,
    milch'ger Luft und Meer.

    Das seltsam schoene Maedchen
    hatte Haare,wie ein Strom,
    und die ganze Welt um es,
    strahlte silbrig glaenzend.

    Da gab es keine dunkle Nacht,
    nur so einen langen Morgen,
    in dem sie hell erwacht.

    Ihre Worte hallten nicht im Nebel,
    sondern drangen in das tiefe Meer,
    zum Wassermann mit tausend Saebel.

    Auf einmal stieg aus Meer und Flut
    glizernd eine wundersame Welle -
    Wassermanns Zauber ist grausam und alt
    die Quellen der Liebe verstummt.

    In diesem einen Nebelmorgen,
    spaet fuer eitle Zauberei,
    verstarb das schoene Nixenmaedchen,
    verbrannt im Licht des heissen Tags.

    Sie legte stumm auf's Meer sich hin
    Ein letzter Blick vom Wassermann
    die erstarrten Augen noch im Sinn.

    Immer edle Sehnsucht so umschwommen,
    hoerte man das zartes Klingen,
    Neptun bebte,nahm sie auf,
    liess sie stumm in sich versinken.

    Blass und blaesser werden alle Bilder,
    doch noch immer wunderschoen,
    umwoben von dem boesen Zauber,
    entstehen neue Spiegelbilder.

    14.11.1974
    neu ueberarbeitet am 8.7.2005
    [Geändert durch Amrei-lyrics am 16-07-2005 um 13:54]
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  2. #2
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    Hallo Amrei-lyrics,

    Dein Gedicht gefällt mir sehr gut. Strophe 4 Zeile 3 ein kleiner Fehler. Du wirst ihn sicher sehen Ich finde in Strophe 7 ist der Lesefluss nicht ganz so gut. Grade auch in Zeile 2. Da habe ich eine ganz andre Betonung als in den anderen Zeilen, kann das sein? Oder betone ich da falsch? Das Ende Deines Gedichts musste ich öffters lesen, um es zu verstehen, aber ich denke das lag an mir.

    Liebe Grüße
    Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Mißerfolg zum anderen zu gehen,
    ohne seine Begeisterung zu verlieren.
    (Winston Churchill)
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  3. #3
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    Ich habe hier nochmals ein wenig gefeilt,um den Lesefluss zu verbessern.Ob es geholfen hat bin ich mir nicht so sicher,denn cih habe starke Metrikspruenge eingebaut,um die zu aendern muesste ich von vorne anfangen,nochmals.....
    Da das eines meiner ersten Gedichte ist,die ich damals 1974 geschrieben hatte,wuerde ich es gerne so
    lassen.
    Danke fuer deine konstruktive Kritik .
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