Eben noch von der Sicherheit
des Zweiges geborgen
und wohlversorgt durch seinen Stamm.

Dann plötzlich fortgetragen,
vom Wind
-so feucht
und voll geballter Kraft -
ihm völlig ausgeliefert
und alles scheint verloren.

Doch plötzlich sind da viele
und aus der Angst wird nun ein Tanz.
Vom Bann der Euphorie getragen,
umspielt vom Wind und seinem Lied.

So schnell wie er gekommen,
verstummt auch sein Gesang.
Jetzt schweben sie herunter,
ihr Werdegang ist längst bestimmt.
Siewerden nun zu Erde,
So feucht
und kalt
und braun.

Doch dann im nächsten Frühling
so voller ungestümem Leben.