Aus des Berges tiefen Herzen,
schlugen sie mit Leid und Schmerzen,
dunkles Gold, zum Wohl der Reichen,
„keiner zählte ihre Leichen“.

Mit den Arbeitsrequisiten,
nährten sie die Parasiten.
Arme, Hände voll mit Narben.
„Höllenqualen, wenn sie starben“.

Niemand sah das Blut der Wunden,
sah die Körper „krummgeschunden“,
bei den Alten und den Jungen,
„keiner sah den Staub der Lungen“.

Hungernd wurden Kinder Greise,
und sie starben massenweise.
Krankheit ward zum sicheren Tod,
„Elend herrschte, blanke Not“.

Endlich fanden sie den Mut.
und sie schrieen voller Wut,
sie haben alles, uns fehlt Brot,
„schlagt die Bonzen endlich tot“.


© Friedhelm Zens
2004